Noch nicht heute und morgen

STEINACH. In zwei oder drei Jahren hofft HRS, mit dem Bau des geplanten Hochhauses in Steinach beginnen zu können. Der Gestaltungsplan muss jetzt noch überarbeitet werden. Dabei geht es auch um die Wegverbindung zum See.

Max Eichenberger
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Das Gelände zwischen Aach und Kantonsstrasse-Kreisel, 5300 Quadratmeter, wird für eine Zwischennutzung vermietet. (Bild: Max Eichenberger)

Das Gelände zwischen Aach und Kantonsstrasse-Kreisel, 5300 Quadratmeter, wird für eine Zwischennutzung vermietet. (Bild: Max Eichenberger)

So schnell werden die Bagger nicht auffahren. HRS lässt über die Immokanzlei eine Grundfläche von 5400 Quadratmetern in Steinach als befristete Zwischennutzung vermieten.

Das Gelände gehört zum östlichen Teil des Saurer WerkZwei-Areals, das HRS 2012 von OC Oerlikon als Gesamtpaket erworben hat. Dort will HRS umsetzen, was der städtebauliche Wettbewerb im Rahmen der Testplanung (2006) ergeben hat und in die Richtplanung eingeflossen ist: Diese sieht dort «einen markanten Abschluss der neuen Arboner Stadtkante» vor.

64 Meter hoch

Aus einem Wettbewerb, den die Architekten Gmür & Gschwentner (Zürich) gewonnen hatten, resultierte auf der Basis der ursprünglichen Planungsidee ein Hochhaus-Projekt. «Terra Nova» heisst es, weist 19 Geschosse auf und ist 64 Meter hoch. 38 Meter lang und 22 Meter breit soll das Hochhaus auf dem Landstück östlich der Aach und damit der Thurgauer Kantonsgrenze auf Steinacher Gemeindegebiet werden.

Inzwischen hat HRS bereits verschiedene Projekte im übrigen WerkZwei-Areal am Laufen: Der Hamel-Umbau ist im Gang, ebenfalls angefangen haben im April die Bauarbeiten bei der Überbauung «Wohnen Plus». Das Projekt «Wohnen im Park» befindet sich noch im Baubewilligungsverfahren.

Gestaltungsplan wird überarbeitet

«Es passiert noch viel rundherum. In Steinach wird es noch nicht morgen losgehen. Wir hoffen, 2017 oder 2018 mit dem Hochhausbau beginnen zu können», sagt HRS-Entwickler Michael Breitenmoser. Jetzt befinde man sich in der Phase, die planungsrechtlichen Voraussetzungen sorgfältig zu schaffen und noch gewisse Situationen zu klären. Dazu gehört auch die Wegführung und die Verbindung zum See. Den Gestaltungsplan hat der Kanton St. Gallen inzwischen vorgeprüft. Breitenmoser zufolge müsse dieser jetzt noch aufgrund des Berichts überarbeitet und konkretisiert werden. Im Laufe des Herbstes soll der Gestaltungsplan dann in Absprache mit der Gemeinde öffentlich aufgelegt werden.

Das geplante Hochhaus in Seenähe. (Bild: pd)

Das geplante Hochhaus in Seenähe. (Bild: pd)