Noch mehr Wald für die Bürger

An der Rechnungsgemeinde bewilligen die Märstetter Bürger den Kauf einer grossen Waldparzelle. Die Rechnung schliesst mit 16 000 Franken Gewinn.

Werner Lenzin
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Bürgerpräsident Adrian Heer und Waldverwalter Max Brenner präsentieren einen Plan der Waldparzelle «Chirchhölzli». (Bild: Werner Lenzin)

Bürgerpräsident Adrian Heer und Waldverwalter Max Brenner präsentieren einen Plan der Waldparzelle «Chirchhölzli». (Bild: Werner Lenzin)

MÄRSTETTEN. Die Märstetter Bürger erweitern ihren Waldbesitz. «Mit dem Kauf der Waldparzelle Chirchhölzli würden wir mit einem Schuh ins Kemmental treten», sagte Waldverwalter Max Brenner an der Rechnungsversammlung der Märstetter Bürgergemeinde am Dienstagabend. Durch die grosse Waldparzelle der Erbengemeinschaft Hedwig Büchi-Spiri aus Boltshausen fliesst ein Bach, und der Wald setzt sich zusammen aus fast 17 000 Quadratmeter Jungwald und grösseren Plätzen mit Altwald. «Es handelt sich um einen artenreichen Wald mit einigen alten Eichen und verschiedenen dicken Rottannen», erklärte der Waldverwalter.

Kauf unter Dach und Fach

Einstimmig folgten die Bürger dem Antrag der Bürgerverwaltung, die Waldparzelle für 42 000 Franken zu erwerben. Sie liegt an der Strasse von der Neuburg nach Hugelshofen, unmittelbar an der Gemeindegrenze. Anwesend an der Versammlung waren 30 der 143 Stimmberechtigten.

Bürgerpräsident Adrian Heer führte durch die traditionelle Rechnungsgemeinde, und sein Vorstandskollege, Kassier Martin Kradolfer, konnte gute Zahlen präsentieren. «Wir können einen höheren Gewinn ausweisen als im provisorischen Rechnungsabschluss vorgesehen», sagte Kradolfer.

Pachtzins schenkt ein

Ein sicherer Einnahmeposten sind die über 25 000 Franken Pachtzinsen, die die Bürgergemeinde vergangenes Jahr eingenommen hat. Erstmals überstiegen die Einnahmen aus den Brennholzverkauf mit 9500 Franken diejenigen aus dem Nutzholzverkauf mit 9300 Franken. Nach der Auszahlung des Bürgernutzens in der Höhe von 6400 Franken bleibt der Bürgergemeinde ein Gewinn fast 16 000 Franken.

Einstimmig genehmigten die Versammlungsteilnehmer die erfreuliche Bürgerrechnung 2013 und die von Ernst Boltshauser vorgelegte Stipendienfondsrechnung 2013.

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