Nicht ungern ein Althippie

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In den 70ern bereiste Diezi Asien, Afghanistan und Nepal – grösstenteils zu Fuss. Ein Althippie? Er hört es nicht ungern, aber auf Drogentrip oder so sei er nie gewesen. Ihm sei es darum gegangen, Land, Leute und Kultur kennen zu lernen, sagt Diezi. Geredet habe er mit Händen und Füssen, gestohlen worden sei ihm nie etwas. Zwischendurch kehrte er in die Schweiz zurück und nahm Gelegenheitsarbeit an. Wenn sich der Geldbeutel gefüllt hatte, zog es ihn wieder hinaus. Jobs boten sich eher in der Land- und Forstwirtschaft an als auf dem erlernten Beruf als Hochbauzeichner. Bei Rosen Roth in Kesswil lernte er seine Frau Margrit kennen und wurde durch sie Anfang der 80er sesshaft. Er wurde Gemeindearbeiter und war zuständig für Unterhalt und Sauberkeit von Strassen, Plätzen und Gebäuden. Die Freiheit behielt er im Geiste. «Während der körperlich anstrengenden Arbeit kann man gut seinen Gedanken nachhängen, ein wenig der Narr sein.» (tk)