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Nicht nur für Liebhaber

GÜTTINGEN. Viele Volkswagen und Seesicht: Ans zweite VW-Bus-Treffen in Güttingen kamen 110 Besitzer mit ihren Fahrzeugen. Fans der nostalgischen Schmuckstücke auf vier Rädern nutzten die Gelegenheit zum Staunen und Fachsimpeln.
Hana Mauder Wick
Reges Innenleben: Norbert Rüthemann wäscht sich die Hände im Waschbecken seines T-1-Westfalia-Campers. (Bilder: Nana do Carmo)

Reges Innenleben: Norbert Rüthemann wäscht sich die Hände im Waschbecken seines T-1-Westfalia-Campers. (Bilder: Nana do Carmo)

Eine Woche hatten Hampi Leugger und Andrea Wattinger auf dem Hermannshof alles für das zweite VW-Bus-Treffen in Güttingen vorbereitet. Fronarbeit, die mit einem stimmigen Wochenende belohnt wurde. An schönster Lage mit Blick auf den Bodensee parkten VW-Klassiker mit Baujahr bis 1982. «Wir sind sehr zufrieden», meinte Leugger. «Rund 110 Wagen und viele Gäste haben unser Treffen besucht.»

Die Volkswagen haben eine treue Fangemeinde. Da ist ein Auto nicht nur ein Auto. «Mein VW-Käfer ist ein Liebhaberobjekt», erzählte Flavio Soppelsa aus Altnau. Trotzdem fahre er seinen Käfer nicht nur zu besonderen Gelegenheiten. Der Automechaniker ist überzeugt: «VW-Fahren entschleunigt und beruhigt. Die Menschen freuen sich und winken, wenn man vorbeifährt.» Die Leidenschaft für die Luftgekühlten verbindet Generationen. «Oft kommen ganze Familien an solche Treffen», stellte Lilli Römer aus Märstetten fest und deutete auf einen Bobbycar auf dem Dach ihres Familienfahrzeuges. «Die entsprechend ausgestatteten VW-Busse gelten als die Vorläufer der heutigen Camper», erklärte ihr Ehemann Daniel Römer.

Viel Liebe zum Detail

Wie viele nostalgische Details in einem Exemplar Platz finden, zeigte Norbert Rüthemann aus Rickenbach bei Wil: Eine Küche, ein Ausziehsofa, Kästchen und Schränkchen fügen sich in seinem T-1-Westfalia-Camper wie ein Puzzle ineinander. Mit so viel Inventar kommt man weit: «Ich bin in diesem Jahr nach Südfrankreich gereist», erzählt er. Gut 100 Stundenkilometer schaffe sein Bijou mühelos.

Automobile Klassiker mit oder ohne Lamellenfenster wurden begutachtet, ein Käfer-Kraftpaket mit 160 PS samt verchromtem Motor bewundert, und ein Samba mit rotschwarzer Lackierung sowie Faltdach zog als seltenes Modell viele Blicke auf sich.

Hornen ist verboten

Als Hingucker entpuppte sich ein originales Ambulanzfahrzeug aus dem Jahr 1988 inklusive Blaulicht, Medikamentenschränkchen, Horn und Sanitätsinventar. «Dieses Auto kann ich nur mit spezieller Tageszulassung fahren», erzählte Reto Bader aus dem Kanton Luzern. Dies wird sich erst ändern, wenn das Fahrzeug mit 30 Jahren Veteranenstatus erhält. Horn und Blaulicht sind allerdings tabu: «Die einzuschalten ist streng verboten.»

Reto Bader besitzt ein ehemaliges Ambulanzfahrzeug. (Bild: Nana do Carmo)

Reto Bader besitzt ein ehemaliges Ambulanzfahrzeug. (Bild: Nana do Carmo)

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