NEUWILEN: «Schwefelhütte» fitgemacht

Die erste Etappe der Sanierung des Schulhauses aus dem Jahr 1930 ist erfolgreich abgeschlossen worden.

Urs Brüschweiler
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Das Schulhaus Neuwilen in markantem Gelb. (Bild: Urs Brüschweiler)

Das Schulhaus Neuwilen in markantem Gelb. (Bild: Urs Brüschweiler)

Im April 2016 hatte die Versammlung der Volksschulgemeinde Kemmental den Kredit über 725000 Franken für die Sanierung des Primarschulhauses in Neuwilen bewilligt. Im vergangenen Frühling begannen dann die ersten Arbeiten. Der grösste Teil der Renovation wurde während der Sommerferien durchgeführt, damit der weiterlaufende Schulbetrieb so wenig wie möglich gestört wurde. Nun ist es seit einiger Zeit fertig und wieder tiptop im Schuss. «Schwefelhütte» wurde es früher liebevoll genannt, das markant gelbe Schulhaus aus dem Jahr 1930, das damals im Stil des «Neuen Bauens» erstellt worden war. Für damalige Verhältnisse war es ein moderner, weitsichtiger Bau, der in den letzten 86 Jahren kaum Investitionen nötig machte. Doch jetzt war die Zeit reif, sagt Schulpräsidentin Isabelle Wepfer. Nach der bereits seit einiger Zeit fälligen Sanierung, genüge es wieder den heutigen Anforderungen. Instand gesetzt wurde das undichte Dach. Die Fassade ist wieder im ursprünglichen Gelb aufgefrischt und die Fenster wurden ersetzt. Die technischen und sanitären Anlagen wurden erneuert und im Bereich Brandschutz war Handlungsbedarf angezeigt, erklärt Behördenmitglied Pascal Furrer. Diesbezüglich hatte sich Architekt Romeo Martignoni mit der Denkmalpflege abgestimmt. Ebenso auf den neusten Stand gebracht wurden die Unterrichtsräume für die Primarschüler. Die Schulbehörde freut sich über die gelungene Teilsanierung. Allerdings folgt voraussichtlich 2019 noch eine zweite Etappe. Eine neue Heizung, sowie der Ausbau des Werkraums im Keller und des Schulzimmers im zweiten Stock soll folgen. Über den Kredit wird die Volksschulgemeinde im nächsten Jahr zu befinden haben.

Urs Brüschweiler

urs.brueschweiler@thurgauerzeitung.ch