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NEUKIRCH: Es braucht mehr Platz

Rund 50 Interessierte besuchten den Informationsanlass der Volksschulgemeinde Nollen in der Turnhalle. Sie erhielten detaillierte Erläuterungen zur geplanten Sanierung der Schulanlage.
Die Stimmbürger der VSG Nollen informieren sich in der Turnhalle über die Sanierung der Primarschulanlage Buchzelg. (Bild: Monika Wick)

Die Stimmbürger der VSG Nollen informieren sich in der Turnhalle über die Sanierung der Primarschulanlage Buchzelg. (Bild: Monika Wick)

Am 4. März befinden die Stimmberechtigen der Volksschulgemeinde Nollen an der Urne über einen Kredit zur Sanierung der Primarschulanlage Buchzelg in Neukirch an der Thur. Wofür die rund 4,7 Millionen Franken benötigt werden, erläuterten Erwin Bischof, Präsident der Baukommission, und Architekt Daniel Gubler am Donnerstag im Rahmen eines Informationsanlasses.

Unterricht findet teilweise auf dem Flur statt

«In Neukirch drängt sich seit Jahren eine umfassende Sanierung und Erweiterung der Schulanlage auf», erklärte Erwin Bischof. Laut dem Behördenmitglied ist ein zeitgemässer Unterricht in dem bald 50 Jahre alten Schulhaus nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich.

«Da Gruppenräume fehlen, werden die Schüler teilweise sogar auf den Fluren unterrichtet», beschrieb er die momentanen Zustände. «Um einen zeitgemässen Unterricht gewährleisten zu können, muss das Raumangebot im Schulhaus Buchzelg erweitert werden», bestätigte auch Daniel Gubler.

Der Architekt erläuterte, dass westseitig ein dreigeschossiger Anbau errichtet werden soll, der Raum für ein Mehrzweckzimmer, zwei Gruppenräume, ein Lehrerzimmer sowie einer Bibliothek Platz bietet. Zudem soll ein neuer Lift die hindernisfreie Nutzung des Schulhauses gewährleisten.

Schulanlage bleibt harmonische Einheit

«Der Anbau wird architektonisch in der gleichen Sprache wie der Bestand ausgeführt, sodass das Schulhaus weiterhin als harmonische Einheit erscheint», versicherte er. Im Weiteren erläuterte Daniel Gubler ausführlich die geplanten Sanierungsarbeiten am Schulhaus und an der Turnhalle. Der letzte Schritt des Sanierungskonzeptes sieht vor, das freistehende, ehemalige Wohnhaus des Hauswarts zugunsten eines Parkplatzes abzubrechen.

Mit grossem Interesse studierten die rund 50 Veranstaltungsbesucher während einer kurzen Pause die in der Turnhalle aufgehängten Baupläne, was einige Fragen aufwarf. So beanstandete ein Votant die Optik der geplanten Aussentreppe und erläuterte seine Bedenken zu ihrer Sicherheit. «Lässt sie sich nicht anders realisieren?», fragte er. Andere liessen sich die Lüftung erklären, wollten Informationen zur Fensterfront an der Turnhalle oder einer allfälligen Realisation einer Photovoltaikanlage.

Abschliessend legte Erwin Bischof den Anwesenden ans Herz, dem Baukredit zuzustimmen und ein überzeugendes Ja in die Urne zu legen. Sollten die Stimmberechtigten seinem Wunsch entsprechen, wird in den Sommerferien mit der Sanierung begonnen. Die Schüler werden während der einjährigen Bauzeit in Buhwil unterrichtet.

Monika Wick

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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