Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

NEUKIRCH A. D. THUR: Sie kamen nachts

Dagmar und Peter Ombar sind frustriert. Vor einigen Tagen wurden aus ihrem Garten Dekorationen entwendet und zerstört.
Rita Kohn
Peter und Dagmar Ombar zeigen die Überreste von ihrer einst fröhlichen Gartendekoration. (Bild: Donato Caspari)

Peter und Dagmar Ombar zeigen die Überreste von ihrer einst fröhlichen Gartendekoration. (Bild: Donato Caspari)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Der Schaden ist gross. Nicht unbedingt in materieller Hinsicht. «Der lässt sich nicht richtig beziffern», sagt Peter Ombar. Aber ihre Freude an der Gestaltung ihres Gartens haben Dagmar und Peter Ombar verloren. In der Nacht vom Freitag auf den Samstag haben Vandalen gewütet, etliche Gegenstände entwendet und kaputt gemacht. So unter anderem das in vielen Stunden zusammengebaute Windrad mit Traktor, das viele Kinder und Erwachsene dazu brachte, stehen zu bleiben und zuzusehen.

Nein, gehört habe sie die Vandalen nicht, sagt Dagmar Ombar. Obwohl sie in jener Nacht schlecht geschlafen habe und oft wach gewesen sei. Entdeckt, dass etwas nicht stimmt, haben die beiden Neukircher erst am frühen Morgen beim Rundgang ums Haus. Da ist ihnen aufgefallen, dass ein Teil der Dekoration fehlt, einiges einfach vom Sockel gerissen und anderes kaputt geschlagen war. «Einfach nur traurig, so etwas», sagt Dagmar Ombar.

15 Jahre wohnen Ombars nun in Neukirch an der Thur. Bisher sei es idyllisch gewesen, sagt das Ehepaar, das von Herisau her gekommen ist. «Wir haben uns jedes Frühjahr darauf gefreut, die Windräder aus dem Keller zu holen und im Garten aufzubauen», sagen sie. Jetzt wird nichts mehr in den Garten gestellt. Dazu sitzt der Schmerz zu tief. «Die Keramik mit den Fröschen auf der Kugel, die habe ich zu meinem 60. Geburtstag geschenkt bekommen, nun ist sie kaputt. Das tut weh», sagt Dagmar Ombar. Die traurigen Überreste der Dekoration lagen im nahen Bachtobel. «Die Polizisten, die unsere Anzeige entgegengenommen haben, haben ein paar der kaputten Teile im Tobel gefunden», schildern Ombars. Flicken lasse sich aber das spezielle Traktoren-Windrad beispielsweise nicht. «Da fehlen einfach zu viele der Teile», sagt Peter Ombar.

Ihr Garten sei nicht der Einzige, der in dieser Nacht den Vandalen zum Opfer gefallen sei. Doch würden die anderen leider nicht darüber reden, sondern nur die Faust im Sack machen. Beschädigt wurde aber unter anderem auch eine Strassenlampe. Da liegt die Kunststoffabdeckung in der Wiese neben der Lampe.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.