Neuer Partner lässt hoffen

Das erste Projekt für Alterswohnungen in Berg wäre zu teuer geworden. Ein anderer Architekt soll es nun richten.

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berg. Südwestlich der katholischen Kirche in Berg sollen bald zwei Mehrfamilienhäuser mit Alterswohnungen gebaut werden. Bei der neu gegründeten Wohnbaugenossenschaft Berg wurden bereits Anteilscheine im Nominalwert von 2000 Franken in der Höhe von 400 000 Franken gezeichnet und grösstenteils eingezahlt. Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt eines Weinfelder Architekturbüros wurde in der Folge weiterentwickelt.

Finanziell nicht realisierbar

«Bei den ersten genaueren Kostenberechnungen mussten wir jedoch feststellen, dass das Projekt in finanzieller Hinsicht nicht realisierbar ist», sagt Monika Reut, Präsidentin der Genossenschaft. Der Vorstand und das Architekturbüro hätten zwar nach Lösungen gesucht, doch konnte keine gefunden werden. Darum wurde die Zusammenarbeit in gutem Einvernehmen beendet.

Neuer Partner gefunden

Mit der Firma von Siebenthal Plan und Bau AG hat die Genossenschaft einen neuen Partner gefunden, der das bestehende Projekt im möglichen finanziellen Rahmen optimieren soll. «Das Unternehmen hat früher ein ähnliches Projekt realisiert und kann Synergien nutzen.» Mehr über das Projekt möchte Reut nicht verraten, da es noch immer in Planung ist. Wahrscheinlich gebe es aber mehr Wohnungen als zu Beginn vorgesehen.

Im November soll das Projekt an einer Genossenschaftsversammlung den Mitgliedern vorgestellt und bei einer Genehmigung dem Unternehmen vergeben werden.

Kostensicherheit

Mit der Vergabe an eine Generalunternehmung erhalte die Genossenschaft zudem die nötige Kostensicherheit, so Reut. An der Versammlung sollen zudem die Kriterien für die künftigen Bewohner abgesegnet werden. (ndo)

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