Neue Mitglieder für Verein Festungsgürtel

BOTTIGHOFEN. Knapp hundert Mitglieder waren an der Generalversammlung des Vereins Festungsgürtel im Dorfzentrum Bottighofen versammelt.

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BOTTIGHOFEN. Knapp hundert Mitglieder waren an der Generalversammlung des Vereins Festungsgürtel im Dorfzentrum Bottighofen versammelt. Anstelle des aus gesundheitlichen Gründen abwesenden Tobias Engelsing vom städtischen Museum Konstanz hatte sich Kantonsarchäologe Hansjörg Brem spontan bereit erklärt, einen Vortrag zu halten. Er hob das Tägermoos – bis heute Hoheitsgebiet und Besitz der Stadt Konstanz – als einmalige städtebauliche Situation heraus und bezeichnete das Gebiet als El Dorado für Historiker. Kürzlich seien hier zwei Siegelstempel von hohen geistlichen Würdenträgern gefunden worden.

Schulen interessieren sich

Vizepräsident Urs Ehrbar freute sich in seinem Rückblick darüber, dass im Verlaufe von insgesamt 64 Führungen im Kommandoposten Weinfelden und im Festungsgürtel Kreuzlingen über 1000 Personen ihr Interesse bekundeten. Dabei stieg das Interesse von Oberstufen- und Berufsschulen. Insgesamt 19 Infanteriewerke werden vom Verein im Rahmen eines Göttivertrages betreut.

Rechnung wurde genehmigt

Neu sind ein Martini-Waffenkeller im Kommandoposten Weinfelden und die von einem Privaten erbaute Einstellhalle in Märstetten. Für das laufende Vereinsjahr stellte Ehrbar die Instandstellung des ehemaligen Kriegsmunitionsdepots des Füs Bat 31 in Aussicht. Geplant sind zudem unter anderem folgende Aktivitäten: Bunkerwanderung beim Waldhaus «Bärehölzli» am 1. Mai und Tag der offenen Bunker in Bottighofen am 3. September.

Die Jahresrechnung wurde zusammen mit dem Budget 2016 einstimmig gutgeheissen. Abschliessend gab Hans von Wyl seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2003 laufend neue Mitglieder gewinnen kann, so dass er unterdessen 603 Mitglieder zählt. (le)