Neue Maschinen für die Zivilschützer

Die Zivilschutzregion Mittelthurgau hat neue Geräte angeschafft. An einem grossen Wiederholungskurs lernen die Truppen dieses Jahr damit umzugehen. Am Nordostschweizer Schwingfest in Wigoltingen helfen sie zudem mit beim Aufbau.

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Beim letzten grossen WK im Herbst 2012 haben die Zivilschützer ihren ehemaligen Pavillon bei der Güttingersreuti abgerissen. (Archivbild: Reto Martin)

Beim letzten grossen WK im Herbst 2012 haben die Zivilschützer ihren ehemaligen Pavillon bei der Güttingersreuti abgerissen. (Archivbild: Reto Martin)

WEINFELDEN. Rund ein Dutzend Kaderleute der Zivilschutzregion Mittelthurgau planten am Montag das Einsatzjahr 2014. Nebst den gesetzlich vorgegebenen und geplanten WK- und Kaderkursen steht das Nordostschweizerische Schwingfest als einziger Anlass da, bei dem der Zivilschutz zu Gunsten der Gemeinschaft im Einsatz steht.

Anlässlich der Feinplanung der Zivilschutzeinsätze in der Region Mittelthurgau begrüsst Major Silvan Frischknecht rund ein Dutzend Ausbildungsoffiziere und Zugführer im Theoriesaal der Stützpunktfeuerwehr Weinfelden. Themen wie Neuanschaffungen und Ausbildungen sowie konkrete Einsätze wurden ausführlich diskutiert und besprochen. Für Gesprächsstoff sorgte die geplante Anschaffung eines neuen Mannschaftswagens. Die anwesenden Offiziere diskutierten über verschiedene mögliche Fahrzeugvarianten. Die Mehrheit entschied sich für das grösste und leistungsstärkste Fahrzeug. Ein Fahrzeug, das bis zu neun Personen mitführen kann und auch mehr Platz im Fahrzeuginnern für Gepäck und Material bietet als die anderen zur Wahl gestandenen Modelle.

Kanton rüstet Zivilschutz aus

Während der letzten zwei Jahre kamen die Pioniere der Zivilschutzregion Mittelthurgau in den Genuss von neuen Maschinen und neuem Einsatzmaterial. «Neues Material bedeutet auch spezifische Aus- und Weiterbildungen an den neuen Gerätschaften», erklärt Frischknecht. «Nur geschultes Personal darf an den neuen Maschinen arbeiten, darum legen wir in den diesjährigen Wiederholungskursen einen hohen Wert auf die Ausbildung.»

Ausbildungsoffizier Thomas Inauen fügt hinzu, dass die neuen Geräte die Arbeiten auf den Schadenplätzen erheblich erleichtern und der Zivilschutz dadurch noch leistungsfähiger wird. «Durch die neuen technischen Möglichkeiten wird der Zivilschutz ein noch interessanterer Partner im Verbund des Bevölkerungsschutzes», sagt Inauen nicht ohne Stolz.

Ende August werden rund 160 zivilschutzpflichtige Personen in den modulübergreifenden Wiederholungskurs (WK) einberufen. «Ziel des grossen und gemeinsamen Kurses ist das Trainieren der Zusammenarbeit der einzelnen Module», erklärt Frischknecht den kommenden grossen WK. «Nur so kann man Probleme erkennen und verbessern», sagt der Major.

Betreuung und Führung

Vor allem das Modul der Führungsunterstützung wird dieses Jahr eng mit den Kollegen des Betreuungszugs zusammenarbeiten. «Wir werden eine Sammel- und Betreuungsstelle einrichten und bedienen», erklärt Oberleutnant Dominik Brüschweiler die geplanten Aktivitäten der Betreuer während des WKs. «Unser Hauptaugenmerk legen wir dabei auf die Ausbildung sowie die nötige Kommunikation zwischen der Führungsunterstützung und Betreuung. Dabei wird die Führungsunterstützung mit fiktiven Schadensmeldungen bedient», ergänzt Brüschweiler seine Planungen. Einem lehrreichen und spannenden Zivilschutzjahr 2014 steht nun nichts mehr im Weg. (red.)

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