«Neue Blumenau» erblüht wieder

Spitzenkoch Thuri Maag verliess Ende Januar den Lömmenschwiler Gourmetbetrieb, die «Neue Blumenau». Besitzer Felix Bertschinger hatte bei der Suche nach einem Nachfolger die Qual der Wahl. Und fand mit Nenad Mlinarevic seinen Wunschkandidaten.

Lukas Aebersold
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Küchenchef Nenad Mlinarevic mit Besitzer Felix Bertschinger. (Bild: Michel Canonica)

Küchenchef Nenad Mlinarevic mit Besitzer Felix Bertschinger. (Bild: Michel Canonica)

Lömmenschwil. Die «Neue Blumenau» hat eine turbulente Zeit hinter sich. Eineinhalb Jahre nach einer umfassenden Renovation verliess Spitzenkoch Thuri Maag den Gourmetbetrieb. Ein Ersatz konnte gefunden werden.

Eröffnung nach Renovation

Im Jahre 2007 kam es zu einer Zwangsveräusserung der Liegenschaft. Der Zürcher Geschäftsmann Felix Bertschinger kaufte den Betrieb, und nach einer Renovation wurde die «Neue Blumenau» wiedereröffnet – mit Bertschinger als Besitzer und Maag als Chef de Cuisine.

Diese neue Rollenverteilung habe mit der Zeit zu Problemen geführt, wie Bertschinger sagt. Schliesslich hätten er und Maag beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden.

Plattform für Jungstar

Was den Nachfolger von Thuri Maag anbelangte, hatte Felix Bertschinger konkrete Vorstellungen: «Ich wollte mit der <Neuen Blumenau> eine Plattform bieten für einen jungen Koch.» Er habe bloss ein Inserat aufgegeben, sei aber mit Bewerbungen überschwemmt worden.

So habe er sich seinen Wunschkandidaten aussuchen können. Die Wahl fiel auf Nenad Mlinarevic. «Er verfügte nicht nur über die besten Referenzen und eine grosse Erfahrung in der Spitzengastronomie, sondern legte auch einen gewaltigen Enthusiasmus und viel Kreativität an den Tag», sagt Bertschinger.

Nenad Mlinarevic lege den Schwerpunkt auf die klassische Küche, welche er modern interpretiere und pfiffig anrichte. «Für mich sind Geschmack und Optik wichtig. Meinen Stil bezeichne ich als jung, regional, saisonal und innovativ», sagt Mlinarevic.

Darum wolle er auch mit regionalen Produzenten zusammenarbeiten. «Solche Angebote soll man nutzen», meint der neue Chefkoch.

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