Neue Behörde muss Pfarrer suchen

Die Evangelische Kirchgemeinde Langrickenbach-Birwinken schliesst die Rechnung mit einem Gewinn ab. Ende September beendet Pfarrer Klaus Fischer seine Tätigkeit.

Daniela Ebinger
Drucken
Teilen
Pfarrer Klaus Fischer verlässt die Kirchgemeinde Ende September.

Pfarrer Klaus Fischer verlässt die Kirchgemeinde Ende September.

LANGRICKENBACH. Die Evangelische Kirchgemeindeversammlung Langrickenbach-Birwinken fand mit 33 Stimmberechtigten in der Kirche Langrickenbach statt. Kirchenpfleger Peter Alder präsentierte die Rechnung 2011 und erläuterte das praktisch ausgeglichene Budget 2012 bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 32 Prozent. Die dritte Rechnung seit des Gemeindezusammenschlusses zeigte einen Vorschlag von rund 23 000 Franken. Dieser ist einerseits auf den höheren Finanzausgleich zurückzuführen, andererseits wurde der budgetierte Aufwand bei einzelnen Konten nicht voll ausgeschöpft.

Neue Vorsteherschaft gewählt

Für die Amtsperiode 2012 bis 2016 galt es die Kirchenvorsteherschaft neu zu wählen. Mit 32 Stimmen wurde Jürg Hausammann als Präsident wiedergewählt. Neu in der Kirchenvorsteherschaft sind Elisabeth Brunner aus Mattwil und Andreas Heitmann (Happerswil). Neue Kirchenpflegerin ist Dajana Germann (Klarsreuti). Von den Bisherigen stellen sich Regula Burkard (Happerswil), Daniela Neukommen (Belzstadel) und Thomas Ziegler (Birwinken) wieder zur Verfügung. Pfarrer Klaus Fischer ist von Amtes wegen Mitglied der Vorsteherschaft.

Überraschend gibt Fischer seine Tätigkeit aus persönlichen Gründen Ende September auf. «Die Kirchenvorsteherschaft bedauert den Entscheid sehr. Wir verlieren nicht nur unseren Pfarrer, sondern auch den Jugendverantwortlichen, Religionslehrer, Homepage-Betreuer und vieles mehr», sagte Hausammann. Darum werde eine ausserordentliche Versammlung stattfinden.

Sanierung Ende 2014 fertig

Hausammann klärte die Anwesenden über den Stand der Sanierung der Kirche Birwinken auf. Es wurde eine Klimamessung gemacht. Dabei kam heraus, dass die alten Gemäuer am besten nicht beheizt und auf Kerzenlicht verzichtet werden soll. Jetzt wird nach optimalen Massnahmen gesucht und ein Bauphysiker hat bereits ein neues Heizkonzept in Betracht gezogen. Ende Woche treffen sich der Kirchenrat und der Bauphysiker, um das weitere bautechnische und finanzielle Vorgehen zu besprechen. Vorgesehen ist, die Sanierung bis Ende 2014 abgeschlossen zu haben.

Neue Mitglieder in der evangelischen Kirchenbehörde: Dajana Germann, Andreas Heitmann und Elisabeth Brunner. (Bilder: Daniela Ebinger)

Neue Mitglieder in der evangelischen Kirchenbehörde: Dajana Germann, Andreas Heitmann und Elisabeth Brunner. (Bilder: Daniela Ebinger)