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Nein zu höheren Steuern

Romanshorn Der Vorstand der Arbeitgebervereinigung lehnt die geplante Steuerfusserhöhung von 4 Prozent ab, die am 6. November an der Budgetgemeinde zur Abstimmung kommt. ­Romanshorn weise jetzt schon ­einen im Vergleich zu anderen Thurgauer Gemeinden hohen Steuerfuss auf, heisst es in einer Mitteilung. Wenn der Antrag des Stadtrates durchkomme, wäre Romanshorn eine der steuerlich teuersten Gemeinde im Thurgau. «Dadurch wird unsere Hafenstadt für Neuzuzüger weniger ­interessant, und es wird noch schwieriger werden, die vielen Neuwohnungen zu besetzen.» Neue, gute Steuerzahler würden Gemeinden mit so hohen Steuerfüssen meiden. Schlechten Steuerzahlern sei ein hoher Steuerfuss eher egal. «Damit verliert Romanshorn immer mehr Steuersubstrat. Eine gefährliche Negativspirale setzt ein», heisst es in der Mitteilung weiter. Eine Steuererhöhung löse die Probleme nicht, sondern vergrössere sie mittelfristig. «Aus unternehmerischer Sicht ist dies der falsche Ansatz. Und darum sagen die Arbeitgeber Nein.» (red)

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