Nationenfest grösser als je zuvor

Zum zehnten Mal findet am 6. Juni das Nationenfest statt. Es gibt 30 Stände, alle Kontinente sind vertreten.

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Die Vorbereitungen für das Nationenfest vom Samstag, 6. Juni, laufen an. An der letzten OK-Sitzung wurden die Weichen für den Anlass auf dem Bodanplatz gestellt. So wird die Bühne um einen Meter erhöht, damit auch Besucher von den hinteren Tischreihen das Festprogramm erleben können.

Mit Somalia und Senegal ist nun auch wieder Afrika am Fest vertreten – damit sind alle fünf Kontinente dabei. Neu dabei ist auch Kolumbien. Nicht mehr vertreten sind Indonesien und Slowenien. Den Gaststand betreibt die Sekundarschulklasse von Christian Rechsteiner.

Die Schüler werden Desserts aus neun Nationen anbieten – aus so vielen setzt sich diese Klasse nämlich zusammen. Zudem bereichern sie das Bühnenprogramm mit einem Tanz und einem Nationenfest-Rap.

Insgesamt kommt das Fest mit inzwischen 30 Ständen an seine Kapazitätsgrenze. Dennoch soll am Standort Bodanplatz festgehalten werden. An der OK-Sitzung stellte die Egnacherin Vreni Rutishauser ihr Hilfsprojekt, eine Zweigstelle der welschen Hilfsorganisation «Espoir pour ceux qui ont faim» vor.

Im Anschluss fiel einstimmig der Entscheid, den Erlös des Festes einem Projekt aus ihrer Organisation zu spenden. Das OK legt später fest, ob mit dem Geld Tiere für Familien in Zentralafrika angeschafft werden, die diesen eine Lebensgrundlage bieten, oder ob es in ein Kinderprojekt fliesst. Für die Festansprache konnte im Übrigen Albert Ramaj, Leiter des Albanischen Instituts St. Gallen, gewonnen werden.

Anlässlich des Zehn-Jahr-Jubiläums ist im Rahmen des Nationenfest-Songs zudem eine Überraschung geplant. (pd)