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Nachtwächter beschäftigen sich mit Tierquälern

Bischofszell Am kommenden Sonntag, 20. August, öffnet sich um 21 Uhr die knarrende Türe des Bischofszeller Bogenturms, und die Nachtwächter treten zum Rundgang am Vorabend vor Neumond im Monat August an. Ihre Aufgabe ist den Mannen in Schwarz früher nicht immer leicht gefallen. Es kam vor, dass sie Gefahren ausgesetzt waren, die ihnen an Leib und Leben gehen konnten.

Dann kam es vor, dass Geschehnisse in der Stadt auch die hartgesottenen Nachtwächter beschäftigten und sie zum Nachdenken bewegten. So etwa jene des Metzgers, der in Bischofszell vor den Augen der Bürger einen Ochsen misshandelte. Auf diese unrühmliche Geschichte werden die Nachtwächter auf dem kommenden Rundgang speziell eingehen.

Eng verbunden mit diesem Thema sind auch die «Tierprozesse», die in jener Zeit stattgefunden haben, als Mensch und Tier rechtlich einander gleichgestellt waren. So glaubte man, in einzelnen Tieren die Seele von Menschen wiederzuerkennen. Also waren es Menschen, die im Tier oder als ein Tier andere Menschen tyrannisiert und geplagt haben.

Den Tieren wurde der Prozess gemacht

Hat ein Hund einen Menschen angegriffen, so wurde ihm der Prozess gemacht. Über Beispiele von solchen Tierprozessen wird von den Nachtwächtern auf dem Rundgang daher ebenfalls berichtet. Dabei stellt sich berechtigterweise die Frage: Gab es solche Tierprozesse auch in der Schweiz?

Zum Nachtwächterrundgang sind alle Interessierten eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig; wer mitgehen will, findet sich um 21 Uhr vor dem Bogenturm ein. (red)

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