Nachgefragt

Seebühne: Suche im Gang In einer Zeitungskolumne fordert der Kulturpublizist Alex Bänninger einmal mehr die Etablierung einer festen Seebühne für das See-Burgtheater in Kreuzlingen. Davon sei das Theater nicht abhängig, meint Stadtammann Andreas Netzle.

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Stadtammann Andreas Netzle (Archivbild)

Stadtammann Andreas Netzle (Archivbild)

Seebühne: Suche im Gang

In einer Zeitungskolumne fordert der Kulturpublizist Alex Bänninger einmal mehr die Etablierung einer festen Seebühne für das See-Burgtheater in Kreuzlingen. Davon sei das Theater nicht abhängig, meint Stadtammann Andreas Netzle.

Herr Stadtammann, letzten September sagten Sie, die Stadt prüfe zwei neue, richtplankonforme Standorte für eine permanente Seebühne. Ist die Prüfung erfolgt?

Die Evaluation ist noch im Gang.

Sie sagten auch, dass diese Standorte auf jeden Fall am See liegen würden und «dort, wo Aktivitäten möglich sind». Kann man heute sagen, wo genau diese Standorte sein werden?

Eine Seebühne gehört natürlich an den See. Wo am Seeufer Kreuzlingens Aktivitäten möglich sind, das wird durch den Richtplan Seeburgpark vorgegeben. Der Standort der Seebühne 2008 und 2009 war ausserhalb und konnte deshalb nur provisorisch und einmalig bewilligt werden.

Das See-Burgtheater trägt viel zum guten Image von Kreuzlingen bei und hat mit dem Gönnerverein eine starke Lobby, die über den Kulturbereich bis in die Wirtschaft hineinreicht. Berücksichtigen Sie das bei Ihrem Entscheid?

Das See-Burgtheater hat sich seinen guten Namen mit verschiedenen Bühnen auf dem Girsberg und im Seeburgpark geschaffen. Es lebt von immer wieder wechselnden Schauplätzen wie in diesem Jahr dem Maisfeld. Das See-Burgtheater ist somit nicht abhängig von einer Seebühne.

So wünschbar diese ist, müssen hier doch auch die raumplanerischen Gegebenheiten (Richtplan) berücksichtigt werden. Aber wie schon letztes Jahr gesagt, suchen wir nach einer allen Interessen entsprechenden Lösung. (ho)

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