Nachgefragt

«Wir haben viele Aufgaben gelöst» Der Lengwiler Gemeindeammann David Tschudi stellt sich am 13. Februar seiner Wiederwahl. Er ist der einzige Kandidat für das Amt.

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«Wir haben viele Aufgaben gelöst»

Der Lengwiler Gemeindeammann David Tschudi stellt sich am 13. Februar seiner Wiederwahl. Er ist der einzige Kandidat für das Amt.

Auf welche Leistungen sind Sie als Gemeindeammann stolz?

Rückblickend freue ich mich, dass wir in den vergangenen Jahren viele der uns gestellten Aufgaben lösen konnten.

Mit dem Kauf des Verwaltungsgebäudes und dem Bau des Feuerwehrdepots mit Werkhof, der unterstützenden Begleitung von Gewerbe und Industrie, dem Ausbau der Infrastruktur, der Erschliessung von Bauland und dem Zuwachs der Bevölkerung, positionierte sich Lengwil als eigenständige und zukunftsgerichtete Gemeinde in einer attraktiven Agglomeration.

«Wir» bedeutet, dass eine initiative Gemeindebehörde, ein engagiertes Verwaltungsteam, aktive Körperschaften und Vereine und eine offene Bevölkerung sich immer wieder finden, um an Projekten und Aufgaben zu arbeiten.

Was ist der grösste Brocken, an dem Sie gerade arbeiten?

Der Ausbau der Wasserversorgung. Durch eine neue Verbindungsleitung zwischen Illighausen, Oberhofen und Lengwil wird das Gemeindegebiet in zwei Druckzonen aufgeteilt.

Durch diesen rund 2,3 Millionen Franken teuren Ausbau, der unter anderem auch mit der Notwasserversorgung Thurtal-Bodensee zusammenhängt, können die heutigen Anforderungen an eine Wasserversorgung erfüllt werden. Herausfordernd ist hier die Zusammenarbeit mit Planern, Feuerschutz, Grundeigentümern und Unternehmern. Im weiteren können nun nach der Genehmigung des Gestaltungsplans «Furnierwerk Ost 2010» die Planungen für die Erschliessung und die Überbauung des Furnier-Areals vorangetrieben werden.

Welche Vision haben Sie für die Gemeinde?

Bei den Visionen, welche zum Teil im Leitbild der Gemeinde festgehalten sind, möchte ich mithelfen sie weiter umzusetzen oder entsprechend zu Ende zu führen. Es sind dies beispielsweise das Wohnen im Alter, die Überbauung des Furnier-Areals, das Zusammenwachsen der Bevölkerung oder der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. (ubr)

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