Nachgefragt

«Habe meine Kräfte überschätzt» Gaby Zimmermann, Gemeindeleiterin der Katholiken, nimmt sich eine Auszeit bis nach den Herbstferien (Tagblatt vom Dienstag). Ihr gehe es gut, sie sei nicht krank, betont sie.

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Gaby Zimmermann Katholische Gemeindeleiterin

Gaby Zimmermann Katholische Gemeindeleiterin

«Habe meine Kräfte überschätzt»

Gaby Zimmermann, Gemeindeleiterin der Katholiken, nimmt sich eine Auszeit bis nach den Herbstferien (Tagblatt vom Dienstag). Ihr gehe es gut, sie sei nicht krank, betont sie. Damit das auch weiterhin so bleibt, profitiert sie vom anstehenden Umbau des Pfarreiheims und legt eine kleine Pause ein.

Frau Zimmermann, was ist der Hintergrund dafür, dass Sie ab den Sommerferien bis nach den Herbstferien pausieren?

Ich habe in einem Brief an unsere Mitarbeitenden geschrieben, dass ich meine Kräfte in den vergangenen Jahren überschätzt habe und mir eine Pause guttäte. Die Gelegenheit dazu ist günstig: Das Pfarreiheim wird jetzt dann renoviert, und wegen der beschränkten Platzverhältnisse werden wir unser Angebot zeitweilig etwas reduzieren. Mir ist es aber wichtig zu sagen, dass es mir gutgeht – ich bin nicht krank.

Aber aus Ihrer Sicht ist es nötig, dass Sie jetzt zu einer längeren Pause kommen?

Ich konnte die letzten Jahre praktisch nie Ferien am Stück nehmen, habe von morgens bis nachts gearbeitet und war an den Abenden oft weg. Zudem merke ich, dass ich nicht mehr die Jüngste bin. Das alles hat an den Kräften gezehrt. Aber wie gesagt: Es geht mir gut.

Und mit Ihrer Auszeit wollen Sie dafür sorgen, dass das weiterhin so bleibt?

Ja. In erster Linie lege ich sie jetzt aber wirklich ein, weil der Zeitpunkt günstig ist und durch die Angebotsreduktion wegen des Pfarreiheimumbaus niemand anders belastet wird. Rita Bausch und Petra Hippelein werden einige Aufgaben übernehmen, und wir haben ein sehr gutes Team. Nächstes Jahr, wenn Pfarrer Toni Bühlmann pensioniert wird, wäre es deutlich schwieriger geworden.

Was werden Sie während Ihrer Pause denn machen?

Erstmal bin ich noch in den Umzug ins Provisorium involviert. Dann werde ich nach Köln zu meiner Mutter fahren und vielleicht etwas länger als sonst dort bleiben. Weiter werde ich Musik machen, lesen oder den einen oder anderen Kurs belegen – Genaues habe ich noch nicht geplant. (dwa)