«Muss noch viel gemacht werden»

Romanshorn soll Thurgauer Hauptstandort der Expo 2027 werden. Die Einwohner sind gespannt und wünschen sich ein Hotel, einen Aussichtspunkt oder eine Wasserfontäne wie in Genf.

Text und Bilder: Luisa Gomringer
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Bild: Helga Straub, 65

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Ich unterstütze alles, solange auch die Einwohner von Romanshorn etwas davon haben. Dadurch, dass Romanshorn zum Hauptstandort der Expo 2027 wird, erhoffe ich mir, dass man sich Gedanken über einen Übergang von der Stadt zum See macht, wie beispielsweise eine Unterführung. Auch über ein gutes Hotel würde ich mich freuen.

Ich komme aus Arbon, aber gönne es den Romanshornern und hoffe, dass sie die Expo 2027 als eine Motivation sehen, einiges in der Stadt zu verändern. Momentan fühle ich mich hier noch nicht wohl und wünsche mir ein schöneres Zentrum. Als Highlight der Stadt würde ich mir eine grosse, in der Nacht beleuchtete Wasserfontäne wünschen. Ähnlich wie auf dem Genfersee.

Einerseits freue ich mich, wenn die Hafenstadt durch die Expo bekannter werden sollte. Andererseits bedeutet der Grossanlass für die Bevölkerung mehr Verkehr und auch mehr Schmutz auf den Strassen. Im Grunde genommen bin ich dafür, wenn wir als Einwohner dabei nicht zu kurz kommen. Aber wie kann sich die Stadt das überhaupt leisten?

Momentan sehe ich das Ganze noch überhaupt nicht. Es muss in der Stadt noch sehr viel gemacht werden, bis ich mir Romanshorn als Hauptstandort der Expo 2027 vorstellen kann. Wo sollen denn all diese Leute übernachten?

Ich bin sehr gespannt. Aber ich denke halt einfach, dass die Kosten einer solchen Veranstaltung eine grosse Rolle spielen. Ich wohne in Arbon und hoffe, dass der Event allgemein mehr Leute in die Region bringen wird und so auch Arbon davon profitieren kann.

Ich freue mich sehr für die Stadt. Die Ostschweiz braucht einen Aufschwung. Natürlich ist die Gefahr gross, dass es durch die vielen Touristen nicht mehr so gemütlich und ruhig in Romanshorn ist. Es kommt einfach auf die Balance an. Ich denke, ein anständiges Hotel wäre hier sehr willkommen, doch nicht direkt am See. Dies würde die angenehme Atmosphäre am Hafen und das schöne Panorama stören.

Es hat sich in letzter Zeit viel getan in Romanshorn. Wenn die Stadt in dieser Geschwindigkeit weiter vorwärtsmacht, dann kommt das gut. Was mir im Moment fehlt, ist ein schöner Aussichtspunkt.

Es wird teuer für die Stadt, doch Romanshorn hat eine Belebung nötig. Ich wünsche mir bis zur Expo 2027 ein gutes Restaurant und einen besseren Busverkehr.

Bild: Helga Straub, 65

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