Musik – die Sprache der Toleranz

Bei «cross culture on stage» teilten sich Musiker aus verschiedenen Nationen die Bühne. Rund 40 Gäste besuchten den Anlass im Jugendhaus in Kreuzlingen.

Ursula Gasser
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Abby und Naomi alias «Music is her boyfriend» standen im Oja auf der Bühne. (Bild: Ursula Gasser)

Abby und Naomi alias «Music is her boyfriend» standen im Oja auf der Bühne. (Bild: Ursula Gasser)

KREUZLINGEN. Sänger, Musiker und Künstler aus Haiti, Peru, der Schweiz, dem Kosovo und aus Spanien teilten sich am Freitag die Bühne im Jugendhaus in Kreuzlingen. Unter dem Motto «cross culture on stage» wollten sie beweisen, dass Kultur und Musik Menschen unterschiedlicher Herkunft verbinden können. Organisiert wurde der Anlass von der offenen Jugendarbeit Kreuzlingen (Oja) und von der Fachstelle für Integration, dies im Rahmen der interkulturellen Woche.

Eröffnet mit Kunst

Eröffnet wurde der Abend mit einer Vernissage des Malers Simon Lehner. Seine Bilder der modernen Kunst zeigen ganz unterschiedliche Form- und Farbkombinationen. Jedes Bild habe seine Geschichte, sagte der Maler. Die Gemälde sind teilweise farbenfroh, teilweise eher dunkel und sollen den Betrachter dazu anregen, sich seine eigene Geschichte dazu zu denken.

Den zweiten Teil des Programms gestaltete die Band «Music is her boyfriend». Naomi und Abby, die aus der Schweiz und aus dem Kosovo stammen, begeisterten die Gäste mit ihren Stimmen und selbstgeschriebenen Liedern. Beim Auftritt der Hip-Hop-Band «Lux et Sonitus» im Anschluss wurde die Stimmung heiter und ausgelassen. Die Band wusste, wie sie die Zuschauer in ihre Show einbeziehen konnte.

Musik verbindet

Zusammengestellt wurde das Programm vom Kreuzlinger Musiker Hajrein Rexhepaj, der mit «Lux et Sonitus» auf der Bühne stand. Die Band besteht aus fünf Musikern aus Haiti, Peru, Spanien, dem Kosovo und der Schweiz. «Obwohl wir verschiedener Herkunft sind, verbindet uns die Musik», sagte Rexhepaj. «Wir machen Musik ganz im Sinne der Toleranz.» Das Ziel des Abends sei, aufzuzeigen, dass man trotz unterschiedlicher Herkunft durch Musik eine Verbindung haben könne. An diesem Abend hat die Vermischung von Kulturen unter den Künstlern und den Gäste geklappt.

Die Gemälde von Simon Lehner können noch bis am 13. Oktober täglich von 16 Uhr bis 18 Uhr im Jugendhaus besichtigt werden.