«Müssen Gas geben»

Die Auslastung des EZO müsse weiter verbessert werden, sagt EZO-Verwaltungsrat Richard Stäheli.

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Richard Stäheli Delegierter des Verwaltungsrates der EZO AG (Bild: Quelle)

Richard Stäheli Delegierter des Verwaltungsrates der EZO AG (Bild: Quelle)

Herr Stäheli, ist Ihnen ein Stein vom Herzen gefallen, als Sie das Abstimmungsresultat erfahren haben?

Richard Stäheli: Wir haben eine Schlacht gewonnen, aber noch nicht den Krieg. Gewonnen ist dieser erst, wenn alle Verträge unter Dach und Fach sind. Das Ja zur Romanshorner ist aber sicher ein Meilenstein.

Zweifeln Sie daran, dass die Aussengemeinden die Betriebsbeiträge sprechen werden?

Stäheli: Nein, eigentlich nicht. Wir sind zuversichtlich aufgrund der Gespräche, die wir mit den Aussengemeinden hatten.

Die Gegner der Vorlage befürchten, dass das Betriebsdefizit steigen wird. Können Sie das ausschliessen?

Stäheli: Nein, aber ich werde alles unternehmen, eine solche Entwicklung zu verhindern, so lange ich Delegierter des Verwaltungsrates bin. Wir wollen nicht schlechter, sondern besser werden. Die Unterstützung durch die Gemeinden bedeutet eine grosse Verantwortung für uns. Wir müssen Gas geben und die Auslastung weiter verbessern.

Wird es das EZO auch in zehn Jahren noch geben?

Stäheli: Die Grundlage ist gelegt, dass das EZO langfristig überlebt.

Interview: mso