«Müssen etwas unternehmen»

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Romanshorn 132682 Kilowattstunden haben die Solaranlagen im letzten Jahr produziert, etwas weniger als auch schon. «Von März bis Juni produzieren Solaranlagen wegen der günstigen Sonneneinstrahlung grundsätzlich am meisten erneuerbare Energie, 2016 sind diese Monate aber durch mehr Regen als Sonne geprägt gewesen», sagte der Kassier des örtlichen Solarvereins Gustav Saxer an der Jahresversammlung. Die Anlagen auf den Dächern der Kantonsschule, des Werkhofs und der Firma Maron liefern den Strom dem EW ab, das die Vermarktung übernimmt. So wie die Abgeltung des ökologischen Mehrwerts sind auch die Herstellkosten für neue Anlagen gesunken. Der Verlust in der Rechnung hat mit dem Nutzungsentgelt zu tun, das an die Gemeinde gezahlt wird. Immerhin wird das gesamte Nutzungsentgelt rascher als geplant beglichen sein. Gelder für neue Anlagen werden dann verfügbar sein. Vom feuchtwarmen Klima haben auf der andern Seite die Pflanzen auf den Dächern profitiert. «Die Unterhaltsarbeiten sind massiv gestiegen. Da müssen wir etwas unternehmen», sagte Präsident Guido Lang. Abhilfe könne ein Vlies schaffen. Entsprechende Planungen würden in Angriff genommen. (mb)