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MÜNSTERLINGEN: Neue Anfahrt zum Spital

Mit dem Bau des Meteorwasserkanals fällt der Startschuss für die Realisierung des Kreisels östlich des Kantonsspitals. Über diesen wird auch der Neubau des Herz- und Neurozentrums erschlossen.
Kurt Peter
Blick auf die Seestrasse in Richtung Landschlacht und den provisorischen Parkplatz. In der Mitte des Bildes, bei der Einmündung der Seitenstrasse, ist der neue Kreisel geplant. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Blick auf die Seestrasse in Richtung Landschlacht und den provisorischen Parkplatz. In der Mitte des Bildes, bei der Einmündung der Seitenstrasse, ist der neue Kreisel geplant. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

Der geplante Neubau der Herzklinik in Münsterlingen rückt etwas näher. Gemeindepräsident René Walther ging anlässlich der Gemeindeversammlung auf den aktuellen Stand des Neubaus des Herz- und Neurozentrums beim Kantonsspital Münsterlingen ein. Das Bundesgericht hat im Sommer 2017 den Vorinstanzen recht gegeben, jedoch den Fall zur Klärung einer spezifischen Sachfrage an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Dieses hat diese Frage diesen Herbst mittlerweile geklärt. Der Einsprecher hat diesen Entscheid allerdings erneut ans Bundesgericht weitergezogen. «Allerdings besteht die aufschiebende Wirkung nicht mehr», sagte der Gemeindepräsident. Damit könne mit der Erschliessung begonnen werden.

Das bestätigt Kantonsingenieur Andy Heller: «Wir beginnen mit dem Bau des Meteorwasserkanals als erste Erschliessungsetappe in den nächsten Wochen.»

Das Bauprojekt ist bereits 2013 aufgelegen

Das danach folgende Bauprojekt mit Kreisel und Erschliessungsstrassen ist bewilligt. Es lag im Februar 2013 öffentlich auf. Daher könne mit dem Bau, nach langen Verzögerungen, im kommenden Jahr begonnen werden, erklärt Projektleiter Marc Rudolf. Das Projekt sieht vor, dass der nördlichste Teil der Müslenstrasse sowie die Notfalleinfahrt zum Spital ebenfalls teilweise zurückgebaut werden. Die Kosten seien auf drei Millionen Franken für Kreisel und Strassen und mit 370000 Franken für den Kanal errechnet worden, erklärt Rudolf. Die Gemeinde müsse keinen Beitrag leisten, weil sich das Projekt ausserhalb der Bauzone befinde, ergänzt René Walther.

Nach dem Bau des Kreisels Münsterlingen Ost soll die Seestrasse bis Landschlacht saniert werden. Rudolf kann noch keinen Zeitplan nennen, «mit den Planungen sind wir noch nicht so weit». Das kantonale Tiefbauamt sei daran, Anregungen und Wünsche der Gemeinde zu prüfen. Je nachdem seien bauliche Massnahmen durchzuführen.

Nur noch mit Tempo 50 durch Landschlacht

Eine Massnahme will die Gemeinde umsetzen: «Bei der Ortseinfahrt möchten wir eine Eingangspförtneranlage realisieren», meint René Walther. Damit könne die gesamte Strecke durch Landschlacht auf Tempo 50 reduziert werden.

Die Idee bestehe schon länger und habe mit einem Gestaltungsplanperimeter wieder Fahrt aufgenommen. Ein Investor plane in diesem Bereich der westlichen Landschlachter Ortseinfahrt eine Überbauung. Zudem sei ein Stück des Landes vom Kanton zum Zweck eines späteren Eingangspförtners bereits abparzelliert. «Das Land für die Umsetzung der von der Gemeinde gewünschten Massnahme ist also vorhanden.»

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