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MÜNSTERLINGEN: Mehr Rasenfläche für Fussballer

Die Gemeindeversammlung gibt grünes Licht für das Generationenwohnen sowie die Sanierung und Erweiterung des Trainingsplatzes im Hafenfeld. Der Steuerfuss sinkt um zwei Prozentpunkte.
Kurt Peter

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

In Landschlacht könnten bald Genossenschaftswohnungen realisiert werden. Das Projekt Generationenwohnen war ein Traktandum an der Gemeindeversammlung in Münsterlingen. 98 Stimmberechtigte hatten sich am Dienstag in der Bächlihalle in Scherzingen eingefunden. Gemeindepräsident René Walther stellte das Projekt Generationenwohnen vor. Nach der Bedarfs­abklärung stehe ein Projekt zur Abstimmung, das ein flexibles Angebot habe und bedarfsorientiert erarbeitet worden sei. In den Neubauten in Landschlacht könnten 21 Wohnungen realisiert werden. «Die Bauparzelle befindet sich in der Nachbarschaft der Wohnbaugenossenschaft Manau, damit können wir auch Synergien nutzen», erklärte er. Die Kosten für den Bau seien im Moment auf acht bis neun Millionen Franken berechnet. Nun gelte es, eine Trägerschaft zu gründen und den Baurechtsvertrag zu ­erarbeiten. Der Antrag des Gemeinderates wurde mit 96 Ja- gegen 2 Nein-Stimmen angenommen.

Der Trainingsplatz ist in einem miserablen Zustand

Die Versammlung sprach sich in einer Konsultativabstimmung auch für die Sanierung und die Erweiterung des Trainingsplatzes im Hafenfeld aus. «Beide Plätze werden derzeit zu stark in ­Anspruch genommen», erklärte Walther. Für die Zahl der Mannschaften müsse der FC Münsterlingen eigentlich über 2,7 Plätze verfügen, tatsächlich seien es nur 1,8. Der Trainingsplatz sei seit 1947 in Gebrauch und in einem miserablen Zustand. «Von den 378 Mitgliedern sind 270 Junioren», erklärte FC-Vorstandsmitglied Marc Ellenbroek. Der Club wolle mit dem eigenen Nachwuchs arbeiten. Um das Projekt umsetzen zu können, sind ein Landabtausch und ein Zonenplanverfahren nötig. «Für die Investitionen von 1,05 Millionen erhält der Verein die beste Variante mit höchster Lebensdauer und geringsten Unterhaltskosten.» Die endgültige Entscheidung, sowohl für das Generationenwohnen wie auch für die Sanierung des Trainingsplatzes, fällt im nächsten Jahr an der Urne.

Im Vorfeld der beiden wichtigen Geschäfte präsentierte René Walther das Budget 2018 und den Finanzplan. Die Gemeinde stehe finanziell gut da, das Eigen­kapital von 3,6 Millionen Franken «müssen wir nicht noch weiter aufstocken. So können wir eine Steuerfusssenkung von zwei Prozent auf neu 39 Prozentpunkte vorschlagen», erklärte der Gemeindepräsident. Auch mit dieser Massnahme rechne das Budget mit einem kleinen Gewinn von 14000 Franken.

Der Beitrag Münsterlingens an den Finanzausgleich steige aufgrund der weiterhin hohen Steuerkraft, gab Walther anschliessend bekannt. Frohe Botschaft hatte er für die Gaskonsumenten: «Den Preis werden wir um 20 Prozent senken. Das Eigenkapital ist zu hoch.» Teurer hingegen wird die Grünabfuhr. «Wir wollen einen Kostendeckungsgrad von 34 Prozent erreichen, bisher sind es 6 Prozent.» Budget und Senkung des Steuerfusses wurden einstimmig angenommen.

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