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MÜNSTERLINGEN: Ein Spaziergang durch die Geschichte

Mit dem Kulturpfad wird das letzte Projekt der Strategieplanung von Ressortleiter Stefan Egger umgesetzt. Er bildet den Abschluss der Kulturtrilogie.
Die St. Leonhardskapelle in Landschlacht bildet eine Station des Kulturpfades. (Bild: Reto Martin (1.2.2012))

Die St. Leonhardskapelle in Landschlacht bildet eine Station des Kulturpfades. (Bild: Reto Martin (1.2.2012))

Der Ursprung des Münsterlinger Kulturpfades gehe auf eine Idee des Spitalapothekers Rainer ­Andenmatten zurück, erklärt ­Gemeinderat Stefan Egger. «Vor vielen Jahren gestaltete er einen kleinen Pfad, vorwiegend rund um die Klinik, mit Informationstafeln zur Kirche, dem Kräutergarten und der Kapelle St. Leonhard.» Mit der Zusammensetzung des neuen Gemeinderates und der Aufteilung in Ressorts seien auch Strategieplanungen eingeleitet worden. «Meine Ziele im Bereich Kultur waren regelmässige Führungen, ein Buch über die Geschichte von und Geschichten in Münsterlingen sowie die Erneuerung und vor allem ­Erweiterung des Kulturpfades», sagt Egger.

Zusammen mit der Spital Thurgau AG und der Spitalpharmazie sei es gelungen, die Neugestaltung und den Ausbau zu realisieren. «Neue Texte und neue Bilder mussten gestaltet werden, nun ist der Kulturpfad fast vier Kilometer lang und informiert an 21 Stationen über Wissenswertes aus der Geschichte, über die Häuser und die Natur.» Die Anpassungen am rollstuhlgängigen Weg sowie die Bauarbeiten seien abgeschlossen, im Frühling würden die Infotafeln plaziert.

Eröffnung könnte im April stattfinden

«Für mich bedeutet der Kulturpfad der Abschluss der Trilogie, und ich freue mich auf die Eröffnung», erklärt Egger. Er rechne damit, dass dieses Fest Mitte April 2017 stattfinde. Die Gemeinde werden zusammen mit dem Kantonsspital zu Apéro und Besichtigung einladen. Er lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Christine Wunderlich und Rainer Andenmatten von der Campus-Apotheke. Über die Kosten könne er nichts sagen, doch der persönliche Einsatz der Beteiligten habe sicher einen Spareffekt.

Die Infotafeln stehen rund um den Spitalcampus. Der Pfad führt bis ins Internationale Blindenzentrum sowie ans Seeufer. Beschreibungen zur ehemaligen Klosterkirche sind ebenso zu ­finden wie zur Landschlachter Kapelle, dem Kräutergarten oder der Psychiatrischen Klinik. Daneben gibt es aber auch Informationen über die Natur wie Tiere und Pflanzen am Bodensee. Und ­geheimnisvolle Orte werden ­beschrieben: das versunkene Schloss etwa oder die letzten Mauerreste des ehemaligen Klosters am See. Für die drei Themenführungen «Kirche und Kapelle», «Gebäude und Geschichte» sowie «Natur» wurden Arbeitsordner erstellt. «Die Gemeinde sucht noch interessierte Personen, die ab und zu solche Führungen ­leiten können», sagt Egger. Die Angebote würden über Thurgau Tourismus angeboten und vermarktet. Der Buchung folge eine direkte Kontaktaufnahme. Dabei sei es durchaus möglich, sehr individuelle Wünsche anzubringen, beispielsweise inklusive Gastronomie.

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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