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MÜNSTERLINGEN: Alterswohnungen rücken in Reichweite

Projekte für Generationenwohnen und die Fussballplätze sorgen für Gesprächsstoff.
Kurt Peter

«Das Projekt Generationenwohnen ist schon weit fortgeschritten», erklärte Gemeindepräsident René Walther anlässlich der Informationsveranstaltung am Donnerstagabend im katholischen Begegnungszentrum. Seit 2016 sei eine Arbeitsgruppe daran, das Projekt zu verfeinern. Dabei habe die Bedürfnisabklärung zunächst Priorität gehabt. Zudem sei eine Machbarkeitsstudie erarbeitet worden. In der Phase «Vorstudien» sei auch eine Juristin der Schweizer Wohnbaugenossenschaft in die Beratungen mit einbezogen worden. Die ­Expertin habe dazu geraten, «Generationenwohnen» durch eine Trägerschaft durchführen zu lassen. «So untersteht es nicht dem öffentlichen Vergaberecht», erklärte René Walther. Die für den Bau vorgesehene Parzelle bei der «Manau» gehört der Gemeinde.

Urnenabstimmung 2018 geplant

Das Angebot müsse flexibel an den Bedarf angepasst werden können. Die Abklärungen hätten ergeben, dass im Bau 21 Wohnungen verschiedener Grösse realisiert werden sollten. Zusätzlich seien Räume für die ärztliche Grundversorgung, Begegnungsraum, Allzweckräume und Wohnräume für die Sozialen Dienste vorgesehen. Der Gemeinderat beantrage den Stimmberechtigten, dem weiteren Vorgehen zuzustimmen: Erarbeitung eines Baurechtsvertrags und Gründung einer Trägerschaft. Über das Geschäft werde 2018 an der Urne abgestimmt.

An der kommenden Gemeindeversammlung wird eine Konsultativabstimmung über die ­Sanierung und Erweiterung des Trainingsplatzes im Hafenfeld durchgeführt. René Walther sprach von misslichen Verhältnissen für den FC Münsterlingen. Die Belastung des Platzes habe die Grenzen überschritten, der Aufbau des 80-jährigen Trainingsplatzes entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen. Daher seien auch die Unterhaltskosten zu hoch.

Hohe Investition soll sich auszahlen

Für die Sanierung und die Erweiterung des Platzes sind Investitionen in Höhe von 1,05 Millionen Franken geplant, die Beteiligung Dritter wird mit 200000 Franken angegeben. Für Marc Ellenbroek, Vorstandsmitglied des FC Münsterlingen, «ist das die beste Lösung, die Probleme im Trainings- und Spielbetrieb zu ­lösen». Der Variantenvergleich habe gezeigt, dass die vorliegende Lösung zwar teurer sei, mit geringerem Unterhalt und längerer Lebensdauer jedoch überzeugen könne. Bedingungen sind noch ein Landabtausch sowie die Anpassung des Baurechtsvertrages mit dem Kanton.

«Das Kompetenzzentrum Soziale Dienste am See nimmt am 1. Januar 2018 seine Arbeit auf», gab René Walther schliesslich bekannt. Der Verein mache es möglich, die Grundkosten der Gemeinden zu senken. Das Personal sei eingestellt und der Start in Münsterlingen und dem Aussenbüro in Güttingen gesichert.

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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