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Müder Winter – Wetter schlägt Kneipp-Kapriolen

Bodenseewetter

Nur noch heute herrscht trockenes und relativ mildes Wetter. Das Hochdruckgebiet über weiten Teilen Russlands sorgt mit Bise im Mittelland für eine feuchte Grundschicht und damit für eine Hochnebeldecke, wie es bei ruhigem Wetter für diese Jahreszeit üblich ist.

Am Montagnachmittag zeigen sich grössere Schwachstellen im Hochnebel. Über 800 Meter ist es schön bei zunehmender Bewölkung. Spätabends frischt der Wind auf. Er ist der Vorbote von einer sehr wechselhaften Wetterlage mit West- bis Nordwestwind, gefolgt von Warm- und Kaltfronten im Wechsel.

Am Dienstag treibt eine Warmfront die Schneefallgrenze bis auf 1000 Meter in die Höhe. Bei acht Grad Celsius ist es sehr mild. Nun sinken aber die Temperaturen täglich um etwa ein Grad. Ebenfalls sind täglich Niederschläge zu erwarten.

So ist am Mittwoch Schneefall bis 500 Meter hinunter zu erwarten. Am Donnerstag steigt die Schneefallgrenze wieder bis auf 1200 Meter. Das Wetter macht Kneipp-Kapriolen. Denn schon am Freitag und auch am Wochenende wird es wieder kälter mit Tagestemperaturen wenige Grade über Null. Dazu fällt Schnee bis ins Flachland, doch es ist wenig und er ist nass, verschwindet also bald wieder.

Die erste Januarhälfte ist rund fünf Grad zu warm ausgefallen. Deutlich zu viel Niederschlag und eine dürftige Sonnenscheindauer gingen ebenfalls einher. Wenn der Januar in diesem Stil weiterfährt, wird es einer der wärmsten Januar-Monate seit Messbeginn 1860. (cf)

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