Müde Jungmusiker und ein kaputtes Waldhorn

SINGAPUR. Die 80köpfige Reisegruppe hat ihr Ziel sicher erreicht. Nach einem zwölfstündigen Flug ist die Jugendmusik mit dem Riesenvogel A380 in Singapur gelandet. Was bleibt, ist grosse Müdigkeit. Dazu trägt auch die feuchte Hitze hier das Ihre bei.

Mario Testa
Drucken
Teilen
Das Orchester probt in Singapur in kurzen Hosen. (Bild: Mario Testa)

Das Orchester probt in Singapur in kurzen Hosen. (Bild: Mario Testa)

SINGAPUR. Die 80köpfige Reisegruppe hat ihr Ziel sicher erreicht. Nach einem zwölfstündigen Flug ist die Jugendmusik mit dem Riesenvogel A380 in Singapur gelandet. Was bleibt, ist grosse Müdigkeit. Dazu trägt auch die feuchte Hitze hier das Ihre bei. Bevor die Herberge bezogen werden kann, gibt es Frühstück und einen kurzen Spaziergang durchs moslemische Viertel der Millionenstadt. So eng und ernüchternd die Zimmer auch sind, die Matratzen in den Betten sind bequem. Es braucht einige Weckrufe, bis alle Jugendlichen wieder in den Cars sitzen zur nachmittäglichen Probe. Und dort harzt es – zuerst die Hiobsbotschaft, dass eines der Waldhörner beim Transport im Flugzeug kaputt gegangen ist, dann sind die vorhandene Percussion-Instrumente nicht über alle Zweifel erhaben. Zuletzt klingt das Orchester etwa so, wie es die müden Blicke der Jugendlichen erwarten lassen. Ein paar ernste, aber motivierende Worte von Dirigent Stefan Roth zur Pause, einige Korrekturen von Vizedirigent René Messmer und schon zeigt das Orchester ansatzweise, zu was es fähig wäre.

Aktuelle Nachrichten