Motorradschmuggel

KONSTANZ. Zöllner am Übergang Konstanz-Autobahn haben am Sonntag den versuchten Schmuggel eines Motorrades und eines Gewehrs aufgedeckt, als sie einen zuvor aus der Schweiz eingereisten Mann sowie dessen Auto kontrollierten.

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KONSTANZ. Zöllner am Übergang Konstanz-Autobahn haben am Sonntag den versuchten Schmuggel eines Motorrades und eines Gewehrs aufgedeckt, als sie einen zuvor aus der Schweiz eingereisten Mann sowie dessen Auto kontrollierten. Der 30-Jährige aus Schleswig-Holstein hatte gar nicht erst vor, sein in der Schweiz erworbenes Motorrad zur Verzollung anzumelden – er fuhr ohne anzuhalten über die Grenze, das Motorrad auf einem Anhänger. Kurz nach der neuen Rheinbrücke konnten ihn die Zöllner stoppen. Die Beamten stellten gleich auch noch ein Repetier-Gewehr sowie neun Schuss Munition sicher. Der Mann besass keine waffenrechtliche Erlaubnis für die Büchse der Marke Browning. Wegen des Verstosses gegen das Waffengesetz wurde gegen den 30jährigen Norddeutschen ein Verfahren eingeleitet; Gewehr und Munition selbst wurden beschlagnahmt. Das Nichtanmelden des Motorrades hatte die Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung zur Folge. Der Schmuggler hat nun mit einem nicht unerheblichen Bussgeld zu rechnen, durfte aber die Heimreise fortsetzen. (red.)