Modernste Technik im Kampf gegen Brände

Am Tag der offenen Tür hat die Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen am Samstag ihr neues Tanklöschfahrzeug eingeweiht und Nachwuchs angeworben. Die Gäste konnten auch das neue Wasserreservoir Weid in Märstetten besichtigen. Es verbessert die Wasserversorgung für die Einwohner von Ottoberg.

Werner Lenzin
Drucken
Teilen
Gemeindeammann Jürg Schumacher, Frau Gemeindeammann Sonja Wiesmann und Feuerwehrkommandant Thomas Boltshauser. (Bild: Werner Lenzin)

Gemeindeammann Jürg Schumacher, Frau Gemeindeammann Sonja Wiesmann und Feuerwehrkommandant Thomas Boltshauser. (Bild: Werner Lenzin)

MÄRSTETTEN. Das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Märstetten-Wigoltingen löst drei alte Fahrzeuge ab. Zudem läutet es die zweite Phase des Zusammenschlusses der ehemals eigenständigen Feuerwehren ein. «In der ersten Phase des Zusammenschlusses der beiden Feuerwehren haben wir aus den beiden Mannschaften von Märstetten und Wigoltingen eine schlagkräftige Truppe auf die Beine gestellt», sagt Feuerwehrkommandant Thomas Boltshauser.

Am Einsatzort schon parat

«Dank neuester Technologie im neuen Fahrzeug können wir den Rettungs- und Löscheinsatz schon während der Anfahrt vorbereiten und besprechen», sagte Boltshauser. Und Peter Roth, Präsident der Feuerschutzkommission, bezeichnet die Übernahme des Fahrzeugs als Höhepunkt für jede Feuerwehrfrau und jeden Feuerwehrmann.

«Es ist nicht ganz alltäglich, als Frau Gemeindeammann auf fremdem Territorium eine Rede zu halten, so quasi als Gast», sagte Sonja Wiesmann, Wigoltingens Frau Gemeindeammann, zur Begrüssung der Gäste am Tag der offenen Tür der Feuerwehr in Märstetten. «Wir suchen heute stille Helden, die finden wir in Wigoltingen und Märstetten. Und wenn wir noch ein wenig weiter suchen, sehen wir das neue Tanklöschfahrzeug.»

Reservoir für zwei Millionen

Sie und Märstettens Gemeindeammann Jürg Schumacher haben mit der Bevölkerung aber noch einen weiteren Grund zum Feiern: Das neue Wasserreservoir Weid ist fertiggestellt (siehe Kasten). Als Gastgeschenk brachte Sonja Wiesmann Brot und Salz mit zur Eröffnung des Reservoirs. Das Brot soll das neue Reservoir schützen und segnen, auf dass das Wasser immer munter sprudelt und die Quelle nie versiegt. Das Salz symbolisiert für sie die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und Verbundenheit, die Zusammenarbeit der Gemeinden, der Behörden und – natürlich aktuell – der Feuerwehr. «In einer Zeit, in welcher der einzelne über das Gemeinsame gestellt wird, in der die Professionalisierung die Lösung aller Probleme ist, kann der stille Held und die stille Heldin als aussterbende Rasse bezeichnet werden», so Wiesmann. Der Einsatz der Feuerwehr beruht für sie auf der Freiwilligkeit und dem Engagement. «Ich bin überzeugt, mit dem neuen Tanklöschfahrzeug hat die Feuerwehr nicht nur eine Geschichte, sondern auch eine Zukunft», betonte Wiesmann.

Attraktive Demonstrationen

Neben der offiziellen Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges und den Informationen an den verschiedenen Ständen der Feuerwehr und des Samaritervereins Märstetten stossen auch die Live-Demos über den Einsatz des neuen Tanklöschfahrzeuges und der «Feuerwehr- Nostalgie» in beiden Gemeinden auf grosses Interesse. Ebenso die Möglichkeit, einen Blick ins neue Reservoir Weid zu werfen.

Aktuelle Nachrichten