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«Mocmoc erinnert an Lügen»

Am Freitag feiert Mocmoc den 10. Geburtstag. Die Thurgauer Zeitung lässt aus diesem Anlass diverse Personen in einer kleinen Serie nochmals zu Wort kommen. Den Anfang macht Ernst Johner. Herr Johner, was wünschen Sie Mocmoc zum Geburtstag? Dass die Leute Mocmoc durchschauen.
Ernst Johner Engagierte sich im Komitee zur Versetzung von Mocmoc. (Bild: Markus Schoch)

Ernst Johner Engagierte sich im Komitee zur Versetzung von Mocmoc. (Bild: Markus Schoch)

Am Freitag feiert Mocmoc den 10. Geburtstag. Die Thurgauer Zeitung lässt aus diesem Anlass diverse Personen in einer kleinen Serie nochmals zu Wort kommen. Den Anfang macht Ernst Johner.

Herr Johner, was wünschen Sie Mocmoc zum Geburtstag?

Dass die Leute Mocmoc durchschauen.

Wie meinen Sie das?

Er erinnert an eine grosse Serie von Lügen. Die erste betrifft die Sage zu seiner Herkunft und zur Entstehung unseres Ortsnamens.

Sie haben sich seinerzeit erfolglos dafür eingesetzt, dass Mocmoc versetzt wird. Haben Sie sich mittlerweile an den Anblick des Fabelwesens auf dem Romanshorner Bahnhofplatz gewöhnt?

Nein.

Sie regen sich nach wie vor jedesmal von neuem auf, wenn Sie Mocmoc sehen?

Nein, ich muss schmunzeln über das fehlende Gespür für Schönheit. Mocmoc passt einfach nicht auf den Bahnhofplatz, der eigentlich schön wäre.

Sie hatten befürchtet, das Nein zur Versetzung werde zu Resignation in der Bevölkerung führen. Hat sich Ihre Prognose bewahrheitet?

Nein, die Bevölkerung hat reagiert auf das schlechte Spiel, das die Behörde spielte. Die hauptverantwortliche Gemeinderätin wurde in der Folge bekanntlich abgewählt. Und die Romanshorner haben gegen den Willen der massgeblichen Politiker entschieden, das Mocmoc-Kinderfest zu streichen. Auf meinen Antrag hin wurde der entsprechende Kredit mit klarem Mehr abgelehnt. Die Leute gaben so ihrem Ärger Ausdruck, dass sie angelogen worden waren.

Hat die Auseinandersetzung um Mocmoc in Romanshorn Spuren hinterlassen?

Es hat sich eine allgemeine Unzufriedenheit breitgemacht, die sich gegen die politischen Entscheidungsträger richtete. Bei der Abwahl von Gemeindeammann Norbert Senn könnte diese Unzufriedenheit auch eine Rolle gespielt haben, obwohl ihm in bezug auf Mocmoc nichts vorzuwerfen ist. (mso)

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