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Mit wenig Gepäck die Tugend Selbstbeschränkung erfahren

ARBON. Zu einem kantonalen Auftaktgottesdienst zur Schöpfungszeit mit einer Bildertour in die Bergwelt hat die Arbeitsgruppe Schöpfungszeit der Evangelischen Landeskirche Thurgau zusammen mit der evangelischen Kirchgemeinde Arbon eingeladen. 50 Personen haben fasziniert an dieser Bergtour teilgenommen.
Kurt Zaugg-Ott
Alpinist Andreas Schweizer lebt die Selbstbeschränkung. (Bild: pd)

Alpinist Andreas Schweizer lebt die Selbstbeschränkung. (Bild: pd)

ARBON. Zu einem kantonalen Auftaktgottesdienst zur Schöpfungszeit mit einer Bildertour in die Bergwelt hat die Arbeitsgruppe Schöpfungszeit der Evangelischen Landeskirche Thurgau zusammen mit der evangelischen Kirchgemeinde Arbon eingeladen. 50 Personen haben fasziniert an dieser Bergtour teilgenommen.

Auch Gefahren verbunden

Pfarrer Hans Martin Enz, Sigrid Strahlhofer, Leiterin Arbeitsgruppe Schöpfungszeit, sowie Ernst Ritzi, Aktuar des Evangelischen Kirchenrates, gestalteten den Anlass gemeinsam. Den Leitgedanken lieferte Pfarrer Enz mit Psalm 121: «Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?» Der Blick in die Berge fasziniere, Grösse und Schönheit beeindruckten uns Menschen. Mit den Bergen seien aber auch Gefahren verbunden und die zunehmende Umweltzerstörung werde sichtbar, wenn beispielsweise die Gletscher schmelzen und Hangrutsche sich häufen.

Genügsamkeit üben

In die faszinierende Welt der Hochalpen entführte SAC-Mitglied und Bergführer Andreas Schweizer, Steckborn, anschliessend die Teilnehmer mit einem bebilderten Vortrag im Kirchgemeindehaus. Schweizer hat als Berg- und Tourenführer unzählige Drei- und Viertausender in den Alpen bestiegen. Er findet es nicht nötig, in den Himalaja zu reisen, da doch in der Schweiz auch heute noch viele Berggegenden und Berggipfel praktisch menschenleer seien und alleine bestiegen werden könnten. Zudem trügen die zunehmenden Flugreisen zur Klimaerwärmung und der Gletscherschmelze bei. Da seien Selbstbeschränkung und Genügsamkeit wichtige Tugenden. Die Genügsamkeit könne auf jeder Bergtour ganz einfach geübt werden. Denn nur wer mit wenig Gepäck unterwegs sei, schaffe es, den Gipfel rechtzeitig zu erreichen.

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