Mit verschärftem Blick ständig auf der Jagd nach einem Thema

Im Januar sind es drei Jahre, die ich hier in Tallinn verbracht habe. Eine lange Zeit. Fast genauso lange hat mich die Thurgauer Zeitung begleitet.

Stefan Kuhl
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Im Januar sind es drei Jahre, die ich hier in Tallinn verbracht habe. Eine lange Zeit. Fast genauso lange hat mich die Thurgauer Zeitung begleitet. Um die dreissig Kolumnen durfte ich schreiben, von meinem Alltag hier erzählen, von meinen Begegnungen, Abenteuern, von Lust und Frust des Auswanderns. Geholfen haben sie mir über manche Sorgen hinweg. Sie halfen mir, meine Probleme in einem anderen Licht zu sehen, und oftmals habe ich nach dem Schreiben der Kolumne festgestellt, was ich eigentlich will oder was ich anders machen muss.

Durch das Schreiben habe ich vieles hier intensiver wahrgenommen. Mein Blick hat sich verschärft, ständig auf der Jagd nach einer Episode für die Kolumne. Natürlich war nicht immer alles eitel Sonnenschein, und von Zeit zu Zeit war es hart, ein passendes Thema zu finden. Ein normales Leben bietet nicht immer genügend Material, um einigermassen interessant darüber zu berichten. Schliesslich ist der Alltag hier in Tallinn nicht allzu anders als in Kreuzlingen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich kontaktiert haben, mich auf der Strasse angesprochen haben, wenn ich meine Heimat besucht habe, jene, die meiner Familie Grüsse an mich ausgerichtet haben und nachgefragt haben, wie es mir gehe. Bedanken möchte ich mich bei allen, die mir zahlreiche Mails gesendet haben, und jenen, die mich sogar hier besucht haben.

All jene, die auch künftig über meinen Alltag in Estland informiert sein und mit mir in Kontakt sein möchten, können das über meinen Blog tun:

stefanintallinn.word press.com

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