Mit spitzer Zunge gegen den Ernst des Lebens

Die Schnitzelbänkler des FC Romanshorn sind seit 20 Jahren in der Region unterwegs. Mit Helfern, Freunden und Gönnern feierten sie kürzlich im Clubhaus das Jubiläum.

Trudi Krieg
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Arthur Locher, Chef der Schnitzelbanksänger. (Bild: Trudi Krieg)

Arthur Locher, Chef der Schnitzelbanksänger. (Bild: Trudi Krieg)

ROMANSHORN. Blau-Schwarz sind die Farben des FCR, und so waren auch die Gwändli der ersten Fussballer, welche Verse singend durch die Beizen von Romanshorn und Umgebung zogen. Sechs sind immer noch bei den Schnitzelbanksängern des FC Romanshorn (FCR) dabei.

Inzwischen sind auch Nichtfussballer in der Gruppe, aber es ist ein reiner Männerbund geblieben: «Wir mögen die Frauen, aber in die Gruppe passen sie nicht», hiess es am letzten Freitag, als die Schnitzelbanksänger ihr 20-Jahr-Jubiläum feierten.

Best of der letzten Jahre

Der Chef des Elferbundes, Arthur Locher, begrüsste Sponsoren, Ehemalige, Zeichner, Fahrer, Wirtsleute, Näherinnen und weitere Fans mit einem Dankeschön für die Unterstützung in den letzten 20 Jahren.

Während des Essens gaben die Schnitzelbanksänger Hits aus den letzten Jahren zum Besten. Spontan und mit Inbrunst wurden die vielen roten Lämpli im eigenen Ort wie auch das Geschehen in nachbarlichen Gemeindehäusern oder in der weiten Welt mit Humor besungen. Dass die Melodien bekannten Schlagern und Ohrwürmern entlehnt waren, machte es dem Publikum leicht, mitzuklatschen.

Bald wieder unterwegs

Im Weltgeschehen gebe es zwar im Moment nicht so viel zum Lachen, fand Thomas Sieber, welcher seit acht Jahren für die Sänger textet und bald wieder den Bleistift spitzt für die nächste Saison. Man werde aber wieder Themen finden für rund 40 Lieder, ist sich Sieber sicher.