Mit Hochglanz ins Gallusjahr

STEINACH. Das Innere der katholischen Kirche Steinach wird aufgefrischt. Das hat die Verwaltung der Pfarrei an der Kirchgemeindeversammlung angekündigt. Der Seelsorgeverband wird in den nächsten Jahren umstrukturiert.

Fritz Heinze
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Pfarreileiterin Martha Heitzmann informierte über die künftigen neuen Strukturen der Pfarrei. (Bild: Fritz Heinze)

Pfarreileiterin Martha Heitzmann informierte über die künftigen neuen Strukturen der Pfarrei. (Bild: Fritz Heinze)

Kirchenverwaltungsratspräsident Andreas Popp konnte den 71 Stimmberechtigten an der Kirchgemeindeversammlung in der Steinacher Jakobuskirche ein knappes Rechnungsergebnis vorlegen. Die 713 Franken auf der positiven Seite werden, so der Kirchenverwaltungsratspräsident, zu den allgemeinen Reserven gelegt.

Gotteshaus auffrischen

Für das Budget 2011 listete Popp allerdings einige Investitionen auf, die zu Buche schlagen werden. Eine Rollstuhlrampe, der Umbau der Beichtstühle und die Innenreinigung der Kirche werden mit rund 95 000 Franken budgetiert. Die letzte Reinigung des Kircheninnenraums geht auf das Jahr 1998 zurück. Mit der geplanten Reinigung, die auch die Bänke, die Altäre und die Kanzel umfasst, möchte die Kirchenverwaltung, dass im Hinblick auf das Gallusjahr 2012 das Gotteshaus für die bevorstehenden Feierlichkeiten in strahlendem Glanz erscheint.

Aufs Kirchenfest im Juli fertig

Die Arbeit wird von der Firma Herovits & Kostgeld AG, St. Gallen, ausgeführt. Das beste Preis-Leistungs-Angebot und die örtliche Nähe bezeichnete Andreas Popp als Grund für diese Wahl. Die Arbeiten sollen demnächst beginnen, damit das Kirchenfest am 3. Juli in der frisch gereinigten Kirche stattfinden kann.

Der Steuersatz von 24 Prozent (20 Prozent ordentliche Kirchensteuer und 4 Prozent Zentralsteuer) wurde unverändert belassen. Sowohl die Rechnung 2010 als auch das Budget 2011 fanden Zustimmung.

Pfarreien zusammenfassen

Schon lange wurde in der Pfarrei Steinach darüber gemunkelt, doch nun erfolgte die offizielle Mitteilung. Das Ziel von Bischof Markus Büchel sei es, dass alle Pfarreien im Bistum zu Seelsorgeeinheiten zusammengefasst werden, sagte Pfarreileiterin Martha Heitzmann. Als Zeithorizont für die Umsetzung dieses Planes sprach sie von «ein paar Jahren». Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der jetzige Seelsorgeverband Steinach-Berg/Freidorf-Tübach durch die Neuorganisation nicht auseinandergerissen werde. Man habe sich aneinander gewöhnt und die Zusammenarbeit funktioniere gut. Veränderungen kommen an der Basis nicht immer gut an, insbesondere bei den älteren Gläubigen. Ein Grund für die Pfarreileiterin zu ihrer Ankündigung hinzuzufügen, dass sich für die Pfarreiangehörigen damit nicht viel ändern werde, hingegen würde es für die Pfarreileitungen einige Sitzungen mehr bedeuten.

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