Mit Gauklern und Open Air

Die Veranstalter des Seenachtfestes verwünschen das garstige Wetter vor dem grossen Festwochenende, geben sich aber hoffnungsfroh, dass rechtzeitig zum kalendarischen Sommerbeginn die Sonne zurückkehrt.

Max Eichenberger
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Das Feuerwerk wird wie jedes Jahr die grosse Attraktion am Seenachtfest bleiben. (Bild: pd)

Das Feuerwerk wird wie jedes Jahr die grosse Attraktion am Seenachtfest bleiben. (Bild: pd)

Dann kommen auch die Besucher – 8500 sind nötig, damit der Verkehrsverein schwarze Zahlen schreiben kann. Einige Neuerungen sind ins Programm eingepackt worden.

Feuerwerk und Verpflegung

Das Feuerwerk am Samstagabend (Beginn 22:30 Uhr) bleibt weiterhin das Highlight des Dreitage-Festes am See. Rund 60 Standbetriebe werden für die Verpflegung sorgen – diesmal, laut Urs Egger (Eggers Catering), wird die asiatische Küche nicht mehr so breit vertreten sein.

Für Abwechslung sorgen ein Open Air am Freitag und ein Gauklertreffen die folgenden beiden Tage. OK-Präsident Peter Klöckler zufolge wolle man mit diesen Innovationen vorläufig einmal auf fünf Jahre hinaus fahren und Erfahrungen sammeln.

Gaukler im Publikum

Am Samstag (ab 17 Uhr) und am Sonntag (ab 11 Uhr) mischen sich Zauberkünstler, Bodypainter, eine Karikaturistin, ein Schlangenmensch und Gaukler in anderen Rollen unters Publikum und zeigen rotierend im Stundentakt an verschiedenen Plätzen um die Publikumsgunst buhlend ihr Können. «Diese Attraktionen bringen eine familienfreundliche Atmosphäre aufs Festgelände», ist Urs Egger überzeugt, der neben der Verpflegung für den Part Unterhaltung/Musik verantwortlich zeichnet. 10 000 Talons werden verteilt, wo die Besucher ihre Favoriten küren können.

Musikalischer Akzent am Freitag

Ein anderes Publikum wird am Freitag angesprochen: um 20 Uhr steigt ein Open Air mit Newcomer-Bands und teils bestandenen Formationen aus der Ostschweiz: «Jungen Musikern wollen wir damit eine Auftrittsmöglichkeit bieten und stellen dafür eine professionelle Infrastruktur zur Verfügung», betont Louis Koch. Die Bühne wird zwischen dem alten und neuen Spielplatz auf der Schlosswiese aufgestellt. Koch verspricht einen interessanten Mix verschiedener Musikstile von Rock über Elektro bis Blues und Retro. Dafür sorgen «Monophon», «Bright», «Muss Moneypenny», «Black Sunny Day» und «Jacobee und Band». Vorgesehen sind 40 Minuten dauernde Auftritte; jeweils 20 Minuten werden für den Bühnenumbau dazwischen eingerechnet. «So können wir sicher alle Bands spielen lassen» – bis 1 Uhr, und man hätte immer noch zeitliche Reserve. Bewilligt worden ist den Veranstaltern das Open Air nämlich bis 2 Uhr.

Hafenmole wird gesperrt

Eine «Wundertüte» wird das Angebot an Bahnen sein. Wie der Lunapark aussehen wird, weiss Peter Klöckler noch nicht. «Wir müssen uns überraschen lassen.» Sicher dürfte sein, dass der Schausteller mit attraktiven Bahnen aufwarten wird. Auf polizeiliche Anweisung hin wird die Hafenmole als Parkplatz von Freitag, 17 Uhr, bis Sonntagmorgen gesperrt. Dies aus Sicherheitsgründen.

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