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Mit der Bise wird es kälter

Bodenseewetter

In der ersten Wochenhälfte herrscht hoher Luftdruck. Das Hoch wandert zwar ostwärts ab und macht einer nördlichen Strömung Platz, doch auch damit wird noch kein Nachwinter hergezaubert. Die zugeführte Feuchtigkeit sorgt für ein Hochnebelmeer auf rund 1500 Metern Höhe. Es lockert gebietsweise auf und lässt da und dort etwas Sonne durch. Über dem Nebelmeer ist es recht sonnig bei einigen Wolkenfeldern.

Am Mittwoch kommt eine Bisenströmung auf. Damit kommen die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte auch tagsüber in den Minusbereich zu liegen. Wir haben es mit einer Serie von Eistagen (ganztags unter null Grad) zu tun. Allerdings bleibt es trocken. Interessant wird die weitere Entwicklung. Die Wettermodelle weisen auf verschiedene Varianten hin, die komplett auseinandergehen. Eine Variante geht von einem weltrekordverdächtigen Luftdruck von 1080 Hektopascal über Grönland aus. Dies hätte einen ebenso rekordverdächtigen Kaltluftvorstoss aus Norden bis zu den Alpen zur Folge – mit viel Schnee und klirrender Kälte. Die andere Variante geht von einem frühlingshaften Warmluftvorstoss aus Südwesten aus. Was eintreten wird, sehen wir in einer Woche deutlicher. Vielleicht geht es auch mit «Temps mademoiselle» weiter, wie die Franzosen sagen würden: einem «Weder-noch-Wetter».

Christoph Frauenfelder

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