Mit der Arche Noah unterwegs

Der Dauerregen passte zum Thema der Jungschar Erlen. Rund 30 Kinder spielten am Samstag die biblische Geschichte von der Arche Noah und der Sintflut nach.

Hugo Berger
Merken
Drucken
Teilen
Mädchen und Buben sehen zu, wie die Arche Noah Gestalt annimmt. (Bild: Hugo Berger)

Mädchen und Buben sehen zu, wie die Arche Noah Gestalt annimmt. (Bild: Hugo Berger)

ERLEN. Mit einem bunten Flyer und einer Kreide hatte die Jungschar Erlen die Kinder vom grossen Kindergarten bis zur ersten Oberstufe am Samstag auf den Spielplatz Aachbrüggli eingeladen. «Der Regen passt zwar zu unserem Thema, aber er müsste nicht gar so heftig sein», stellten die Jungschar-Leiterinnen Samira Kaiser und Miriam Streit fest.

Regen als Spielverderber

Unerwünscht war das Nass vor allem im letzten Teil des dreistündigen Programms, war doch vorgesehen, mit der Kreide einige Stellen im Dorf zu verschönern. «Wir müssen das Vorhaben auf ein paar trockene Orte beschränken», verrieten die Organisatoren.

Worum es ging, erfuhren die Mädchen und Buben nach einem kurzen Fussmarsch auf dem Gelände der Firma Lista. Noch schwer als solche zu erkennen, stand dort auf dem regennassen Asphalt die Arche Noah. Doch von fleissigen Händen rundum mit Karton beklebt, sah der Traktoranhänger seinem grossen historischen Vorbild schon bald recht ähnlich. Dann war es Zeit für Noah, die Schotten dicht zu machen. Doch etwas fehlte noch: die Tiere. Und zwar von jeder Art ein Paar, wie die Kinder aus der biblischen Geschichte wussten.

Einsammeln der Tiere

Wer den Einsatz der Jungschar miterlebte, musste sich fragen, wie Noah das damals ohne Kinder geschafft hatte. Auf dem Weg nach Ennetaach galt es, etliche mit Tieren bemalte Fähnchen einzusammeln. Kein Wunder, dass die Jüngsten bald müde waren und lieber in die warme Stube wollten. Bei der Landi-Tankstelle durften die fleissigen Helferinnen und Helfer die Arche besteigen und sich zum Schulhaus fahren lassen, wo es einen Zvieri gab.