Ministranten besuchen Benediktinermönche

Am letzten Tag der Herbstferien unternahmen die Sitterdorfer Ministranten einen Ausflug. Diese Reise findet alle zwei Jahre statt. Heuer führte sie ins Kloster Einsiedeln und nach Sattel.

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SITTERDORF. Um 7.25 Uhr fuhr die Gruppe bis auf einen Ministranten, der verschlafen hatte, in Begleitung der Kirchenvorsteherschaft mit dem Zug los. Es dauerte nicht lange, bis die Jasskarten ausgepackt wurden. Nach dem Rickentunnel sorgte die herrliche Aussicht mit stahlblauem Himmel und verschneiten Bergen für eine erfreuliche Überraschung.

Blick hinter die Kulissen

In Einsiedeln wurden die Reisenden von Bruder Ephrem Wüest erwartet. Er wusste viel Spannendes aus seinem Leben und über das Kloster zu erzählen. Beeindruckend war die überzeugende Art, mit der er von seinem persönlichen Glauben und seinem Weg ins Kloster berichtete.

«Ora et labora – Bete und arbeite» lautet der Grundsatz des Benediktinerordens. Arbeit erscheint als Selbstverständlichkeit in einer Gemeinschaft, in der alle einander dienen sollen.

Nach dem Besuch des Gotteshauses war noch Zeit, um im Klosterladen vorbeizuschauen. Dann ging die Reise per Bahn weiter Richtung Biberbrugg. Alle freuten sich auf den mitgebrachten Lunch, denn der Hunger war bereits gross. Immer mehr näherte man sich den Bergen. Ob wohl die Rodelbahn in Betrieb ist?, fragten sich die Ministranten.

Gondelbahn und Hängebrücke

Bei der Talstation Sattel war klar, dass einem Schlittelplausch nichts im Wege stehen würde. Mit der weltweit einzigen Achter-Gondelbahn mit drehenden Kabinen wurde der Mostelberg erreicht. Während sich die Erwachsenen auf Europas längste Hängebrücke begaben, genossen die Schülerinnen und Schüler das Schlitteln.

Nach dem Aufwärmen im Restaurant ging es talwärts zum reservierten Bus, der zum Bahnhof Biberbrugg fuhr. Auf der Heimfahrt liess man die Eindrücke des Tages nochmals Revue passieren. Um 18.32 Uhr trafen alle glücklich und zufrieden, aber auch müde auf dem Bahnhof Sitterdorf ein. Dort wurden die Ministranten von ihren Eltern erwartet. (anz/red.)