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Minigolfer in Aufbruchstimmung

Am Sonntag haben die Minigolfer ihre Saison gestartet. Barbara und Monika Wyss begrüssten erstmals als Pächterinnen der Romanshorner Minigolfanlage und des Restaurants ihre Gäste. Der Verein hegt wieder Turnierpläne.
Barbara Hettich
Die Saison ist mit Sonnenstrahlen und Schneeflocken lanciert worden: Die Geschwister Barbara und Monika Wyss schauen neu zur Anlage. (Bild: Barbara Hettich)

Die Saison ist mit Sonnenstrahlen und Schneeflocken lanciert worden: Die Geschwister Barbara und Monika Wyss schauen neu zur Anlage. (Bild: Barbara Hettich)

ROMANSHORN. Barbara und Monika Wyss hatten am Eröffnungstag alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Gäste statteten dem Restaurant einen Besuch ab. Und trotz einiger Schneeflocken rollten die ersten Bälle über die 18 Bahnen der frisch geputzten Anlage. «Es fehlen noch die Blumen, dafür ist es noch zu früh im Jahr», sind sich die beiden Schwestern einig. Sie wissen, was es für einen gut florierenden Tourismusbetrieb braucht: «Bei uns sind alle herzlich willkommen. Nebst den üblichen Snacks werden wir von Dienstag bis Sonntag ein Mittagsmenu und feine Glace-Coupes anbieten.»

Sie wissen, wie's geht

Sie sind in Wangs, im Wander- und Skigebiet Pizol, aufgewachsen. Die Tante führte drei Restaurationsbetriebe: das Restaurant Churfirsten in Ebnat-Kappel, das Hotel-Restaurant Schönau in Wildhaus und das Bergrestaurant Schlattberg im Glarnerland. «15 Jahre waren wir mit dabei, arbeiteten als Mädchen für alles», erzählt Barbara Wyss. Dann haben die Schwestern geheiratet, man lebte sich auseinander. Mit Mitte 50 sind beide geschieden, und gemeinsam wollen sie nun nochmals durchstarten. Warum ausgerechnet in Romanshorn? «Ich wohne in Romanshorn und habe über Freunde erfahren, dass Remo Arnold einen Pächter für die Minigolfanlage sucht», sagt Monika Wyss.

Anlage und Restaurant

Anlagenbesitzer Remo Arnold stand am Eröffnungstag helfend hinter dem Tresen. Mit Barbara und Monika Wyss habe er die richtige Wahl getroffen, freut er sich. Seit 1991 ist er im Besitz der Minigolfanlage samt Restaurant. Erst hat er den Betrieb selbst geführt, sich dann beruflich aber umorientiert und das Restaurant verpachtet. «Das Restaurant alleine bietet aber keine Existenzgrundlage», erklärt er die Pächterwechsel. Barbara und Monika Wyss werden deshalb auch die Minigolfanlage betreiben. Ein Verkauf der gesamten Anlage komme derzeit nicht in Frage, sie steht auf städtischem Grund, und die Stadt wolle den Baurechtsvertrag, der 2025 ausläuft, noch nicht verlängern (die TZ berichtete). Beim Minigolfclub Romanshorn ist man über die getroffene Lösung erleichtert. Am Sonntag herrschte im Minigolf-Restaurant denn auch Aufbruchstimmung.

Verein sucht Nachwuchs

Wie andere Vereine auch sei man auf Nachwuchs angewiesen, und um die jüngere Generation für den Minigolf-Sport zu begeistern, müsse man vor Ort präsent sein, erklärte Vereinspräsident Andy Krobath. Jeden Mittwoch treffen sich die Vereinsmitglieder zum Clubabend auf der Minigolfanlage. Interessierte sind jederzeit willkommen. Andy Krobath erklärt, warum es sich lohnt mitzumachen: Minigolf-Spielen mache Spass, man sei an der frischen Luft, man könne die ganze Familie mitnehmen und mit Talent weit kommen. «Wir wissen, wie man die Jungen an den Sport heranführt», so Andy Krobath. Die derzeitige Nummer eins der Frauen-Nationalmannschaft ist beim MC Romanshorn gross geworden.

Turnier am Ostermontag

Wer einmal Minigolf auf hohem Niveau sehen will: Am Ostermontag kommen die besten Turnierspieler zum Bodenseecup nach Romanshorn.

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