Mini-Hag schützt Kunstgrenze

Letztes Jahr haben Lastwagen zwei Skulpturen beschädigt. Damit das nicht mehr vorkommt, wird während Bauarbeiten eine Kette gespannt.

Nicole D'orazio
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Die rot-weisse Absperrkette verhindert ein Auffahren auf die Skulpturen. (Bild: Reto Martin)

Die rot-weisse Absperrkette verhindert ein Auffahren auf die Skulpturen. (Bild: Reto Martin)

KREUZLINGEN. Seit Dienstag ist die Kunstgrenze nicht mehr offen. Ein Zaun aus Pfählen und einer Kette säumt den Weg entlang der Edelstahlskulpturen. Dieser dient dem Schutz der Kunstwerke. Letztes Jahr wurden das «Universum» und der «Tod» von Lastwagen, die für Veranstaltungen auf Klein Venedig im Einsatz waren, beschädigt (unsere Zeitung berichtete). «Der Schaden hat 40 000 Franken betragen», sagt Ruedi Wolfender, Leiter Departement Gesellschaft. Einen Verursacher habe man ausfindig machen und ihm die Kosten auferlegen können. «Den anderen Teil mussten die Städte Kreuzlingen und Konstanz selber übernehmen.»

Nur während Bauarbeiten

Deswegen wird nun während Bauarbeiten und ausserordentlicher Tätigkeiten auf dem Areal die Kunstgrenze mit der Kette geschützt. So können Lastwagen nicht mehr zu nahe an die Skulpturen heranfahren. «Am Dienstag haben wir den Zaun aufgestellt», sagt Wolfender. Die Pfähle könne man einfach in die Gewindlöcher schrauben. Nächste Woche komme natürlich alles wieder weg. Das sei eine einfache und pragmatische Lösung.

Beleuchtung für Skulpturen

Die Kunstgrenze wird derweil saniert und aufgewertet. Der Fuss- und Fahrweg wurde mit Randsteinen beidseitig begrenzt. Und die Zufahrt zur Bodenseearena wurde optimiert, indem die Radien vergrössert wurden. «Die Skulpturen erhalten eine Beleuchtung, und der Rasen wird regelmässig gemäht.»