Mietzinse müssen angepasst werden

Die Sanierung des Hauses Bildgarten der Alterssiedlung Arbon ist abgeschlossen. Bei der Erhöhung des Genossenschaftskapitals steuert man auf die Millionengrenze zu.

Rudolf Käser
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Auf Kurs mit der Zeichnung von neuem Genossenschaftskapital: Geschäftsführerin Franziska Stübi und Präsident Christoph Tobler. (Bild: Rudolf Käser)

Auf Kurs mit der Zeichnung von neuem Genossenschaftskapital: Geschäftsführerin Franziska Stübi und Präsident Christoph Tobler. (Bild: Rudolf Käser)

ARBON. Um über das Budget 2013 zu befinden, lud die Genossenschaft Alterssiedlung zu einer ausserordentlichen Generalversammlung ein. Genossenschafts-Präsident Christoph Tobler und Geschäftsführerin Franziska Stübi erlebten vor den 83 Delegierten jedoch einen geruhsamen Abend.

Noch Umgebungsarbeiten

Andreas Brüschweiler, Verwaltungsrat und Präsident der Baukommission, streifte nochmals den Aufgabenkatalog, welchen man sich bei der Sanierung im Kostenvoranschlag von 2,06 Millionen Franken setzte. Allzu grosse Bauüberraschungen habe es in der Bauphase ab Februar 2012 nicht gegeben.

«Noch sind aber wegen der Winterruhe die Umgebungsarbeiten offen. Diese werden im kommenden Frühjahr angegangen», sagte Brüschweiler. Mit dem Kostenvoranschlag abzüglich der zu erwartenden Subventionen werde nahezu eine Punktlandung erreicht, äusserte er sich optimistisch. Christoph Tobler wies aber darauf hin, dass die Mietzinse aufgrund gewisser Mehrwerte voraussichtlich ab Mitte 2013 um etwa zehn Prozent erhöht werden müssten.

Bau hautnah erlebt

Der ganze Altersheim-Betrieb sei während der Bauphase ohne wesentliche Einschränkungen weitergelaufen, bemerkte Tobler. Wie sich das aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner abwickelte, erklärte Jutta Signer. In einem minutiös verfassten Ablauf lobte sie die insgesamt gute Abwicklung der ganzen Sanierung.

«Die Erstellung von zwei Aussenliften wegen des neuen Lifts war für uns Bewohner eine echte Herausforderung.» Mit der Ruhe sei es aber eine Zeitlang vorbei gewesen. Insgesamt sei es für alle ein überaus bewegtes Jahr gewesen.

Auf gutem Weg befinde sich die Genossenschaft bei der Erhöhung des Aktienkapitals.

800 900 Franken neu gezeichnet

Bis zum jetzigen Stand seien 800 900 Franken neu gezeichnet worden. Damit liege man noch 199 100 Franken unter der hochgesteckten Zielvorgabe von einer Million, freute sich Tobler. Verwaltungsratsmitglied Joachim Rother, zuständig für das Ressort Finanzen, erklärte zum Budget, dass Einnahmen von 3 522 300 Franken Ausgaben von 3 457 900 Franken gegenüberstünden. Das ergebe ein Betriebsergebnis von 64 400 Franken – und nach Abzug und Eingang kleinerer Positionen werde ein Jahresgewinn von 67 100 Franken erwartet.

Jubiläum im Herbst

Schliesslich wurde auf das Jubiläum «50 Jahre Genossenschaft Alterssiedlung» hingewiesen. Verwaltungsratsmitglied Jürg Niggli kündigte für diesen Anlass am 26. Oktober einige Aktivitäten an. Neben anderem seien ein Jubiläumsanlass und Porträts von zwölf Arbonerinnen und Arbonern geplant.

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