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METTLEN: Ein emotionaler Abschied

Die Musikgesellschaft Helvetia Mettlen sagt ihrer beliebten Dirigentin Yvonne Kohler musikalisch Adieu. Der Unterhaltungsabend «Us luuter Liebi» kommt auch beim Publikum gut an.
Rudolf Steiner
Die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Helvetia geniessen mit der scheidenden Dirigentin Yvonne Kohler ihren Applaus. (Bild: Rudolf Steiner)

Die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Helvetia geniessen mit der scheidenden Dirigentin Yvonne Kohler ihren Applaus. (Bild: Rudolf Steiner)

METTLEN. Vor acht Jahren übernahm Yvonne Kohler ihren ersten Musikverein als Dirigentin. In Mettlen stand sie auf einen Schlag im Mittelpunkt und hatte für fast 40 Musikanten die Verantwortung. «Plötzlich fokussierte sich alles auf mich, die Gestaltung der Proben, die Auswahl der Stücke, die personelle und musikalische Führung eines grossen Musikkorps mitsamt den Jungmusikanten», sagt die 46-Jährige aus Sulgen.

An diesen beiden Abschiedskonzerten am Freitag- und Samstagabend wurde in der restlos besetzten Turnhalle noch einmal herzhaft gefeiert und musikalisch aus dem Vollen geschöpft. Während zweieinhalb Stunden zündeten die Musikanten ein letztes Mal unter der gewohnt temperamentvollen Leitung von Frohnatur Yvonne Kohler ein Feuerwerk an begeisternden Märschen und bekannten Kompositionen aus der Pop- und Volksmusikliteratur, stimmgewaltig begleitet von Gaby Moser und Roland von Büren von der Kapelle Thurgados. Ebenfalls an diesem musikalischen Feuerwerk beteiligte sich das kleine Grüpplein der Miniband.

Sie sitzt schon im Publikum

Natürlich gab es an diesen Abschiedskonzerten auch Geschenke für die scheidende Dirigentin. Als Höhepunkt und Überraschung spielte das Korps den herzerwärmenden Klostertaler Ohrwurm «Cia d'Amore». Yvonne Kohler durfte dieses musikalische Geschenk bereits aus der für sie ungewohnten Perspektive des Publikums geniessen. Dafür revanchierte sie sich brillant als Solistin auf der Klarinette mit dem emotionalen Hirtenlied des Oberkrainer Urgesteins Slavko Avsenik und hängte, richtig in Fahrt gekommen, gleich noch das feurige «Csárdás» des italienischen Komponisten Vittorio Monti an.

Dirigentensuche läuft

Wegen der Abschiedsfeierlichkeiten geriet die Ehrung des 74jährigen Emil «Migg» Frefel als europäischer CISM-Musikveteran fast etwas an den Rand des Geschehens. Unglaubliche 60 Jahre spielt Frefel bei mehreren Musikvereinen mit. Er erhielt eine Medaille und eine Urkunde.

Im Verein läuft derweil die Suche nach der Nachfolge für Yvonne Kohler. Zwischenzeitlich leitet Manuel Jörg aus Sulgen die MV Helvetia.

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