Mesmer in Weinfelden zu sein war seine Berufung

In der evangelischen Kirche hat am Dienstag eine grosse Trauergemeinde von Heinz Bär Abschied genommen. Er starb im Alter von 63 Jahren.

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Heinz Bär (Bild: pd)

Heinz Bär (Bild: pd)

WEINFELDEN. Jahrzehntelang hat Mesmer Heinz Bär «seine» Kirche für andere Menschen mit Blumen geschmückt, zu freudigen und zu traurigen Anlässen. An der Trauerfeier vom Dienstag galt der Blumenschmuck ihm allein.

Heinz Bär war vergangene Woche im Alter von 63 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Er war während drei Jahrzehnten Mesmer an der evangelischen Kirche gewesen, davon 20 Jahre im Hauptamt. Neben der Familie würden auch die kirchlichen Angestellten um Heinz Bär trauern, sagte Pfarrer Johannes Bodmer. Sie hätten den Verstorbenen sehr geschätzt, «er war freundlich, hilfsbereit und mitdenkend».

Schlüssel zu den Herzen

«Seine» Kirche sei Heinz Bär ein Stück Heimat gewesen, sagte Pfarrer Richard Häberlin in seiner Predigt. «Wenn man ihn brauchte, dann war er da», sagte der Pfarrer. Als gelerntem Maler und ehemaligem Betriebsmaler bei der Model in Weinfelden sei ihm das Handwerkliche sehr gelegen. Heinz Bär habe die Schlüsselgewalt über die Kirche und das Kirchgemeindehaus gehabt. Er habe aber auch den Schlüssel zu den Herzen der Menschen gefunden. «Heinz Bär konnte es mit allen gut», sagte Pfarrer Häberlin.

Grosse Freude bereitet

«Heinz Bär war ein Glücksfall für die Evangelische Kirchgemeinde Weinfelden», würdigte Helmut Wiegisser, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, den Verstorbenen. Für die Kirchgemeinde Weinfelden habe der Mesmer einen ausserordentlich vielfältigen Einsatz geleistet und unzähligen Menschen eine grosse Freude bereitet.

Heinz Bär hatte sich auch viele Jahre beim Rettungsdienst und im Nacht-Pikett-Dienst im Männerheim Sonnenburg in Weinfelden engagiert. Der Verstorbene hinterlässt seine Frau Rita Bär-Hausammann sowie zwei Söhne und eine Tochter mit ihren Familien. Esther Simon

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