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Menschen, Schweine und Pferde im Haus

Bischofszell Am Tag des Denkmals zeigten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt ihre Wohnhäuser vor.
Trudi Krieg

Am Tag des Denkmals öffneten zwanzig Hausbesitzer und Mieter die Türen in historischen Altstadthäusern von Bischofszell. Aus Anlass des 125jährigen Bestehens vom Verkehrsverein fanden auch Führungen in Gärten, Lesungen und Musik statt. Besucher durften hinter die Fassaden der Altstadthäuser blicken, hinein in gute Stuben, in verwinkelte Treppenhäuser und schiefe Zimmer, aber auch in Prunksäle.

Die Brüder Udo und Arno Richter machten im Elternhaus auf die typischen Merkmale der Grubenmann-Häuser aufmerksam: Gewundene Treppenhäuser, von denen man direkt in die Wohnräume kam, Stukkaturdecken und Wandzeichnungen im Haus, in dem ihre Mutter eine Geschenkboutique betrieb und der Vater antike Möbel restaurierte.

Die letzten der 116 Tritte bis zum Glockenstuhl im Kirchturm der alten Stifts- und heute katholischen Kirche St. Pelagius waren wie eine Hühnerleiter zu erklimmen. Oben spielte eine kleine Formation der Stadtmusik, und der Blick aus dem Fenster über die Dächer der Altstadt war Belohnung genug für den Aufstieg.

An der Schottengasse liess Kathrin Bruggmann in ihr Daheim blicken, eines der wenigen ursprünglichen, vom grossen Brand 1743 verschonten Häuser. Kaninchen, Schweine und Ziegen seien ursprünglich ein Stockwerk tiefer gehalten worden und unten gegen die Schottengasse Pferde, dort wo jetzt ihre Benzinkutsche neben der Futterkrippe stehe.

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