«Meine Mutter, ihre Drogen und ich»

ARBON. Zu Besuch bei Jürg Niggli im Kulturcinema ist am Freitag, 7. November, 20.30 Uhr, Michelle Halbheer. In ihrer kürzlich erschienenen Biographie «Platzspitzbaby – Meine Mutter, ihre Drogen und ich» berichtet die 28-Jährige von ihrer Kindheit mit einer gewalttätigen Heroinkonsumentin.

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Michelle Halbheer Autorin des Buches «Platzspitzbaby» (Bild: pd)

Michelle Halbheer Autorin des Buches «Platzspitzbaby» (Bild: pd)

ARBON. Zu Besuch bei Jürg Niggli im Kulturcinema ist am Freitag, 7. November, 20.30 Uhr, Michelle Halbheer. In ihrer kürzlich erschienenen Biographie «Platzspitzbaby – Meine Mutter, ihre Drogen und ich» berichtet die 28-Jährige von ihrer Kindheit mit einer gewalttätigen Heroinkonsumentin. Wie durch ein Wunder setzte Michelle Halbheer um, was viele andere in ihrer Situation nicht schaffen: Sie machte eine Ausbildung – und sie blieb suchtfrei.

Mit ihrem Buch möchte sie auf das Schicksal der «vergessenen Kinder» aufmerksam machen. Das Problem ist aktueller denn je: In Deutschland leben gegenwärtig 50 000 Mädchen und Buben in Familien, in denen zumindest ein Elternteil harte Drogen konsumiert. In der Schweiz spricht man von rund 4000 Kindern. Hilfe bekommen die wenigsten. «Christiane F. wurde ihr Sohn weggenommen. Ein Glück, das viele andere Kinder nicht haben», so Halbheer in ihrem Buch, aus dem sie im zweiten Teil des Abends vorlesen wird. (red.)

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