Mehrkosten von jährlich 1,13 Millionen Franken

Drucken
Teilen

In den Jahren 2016, 2017 und 2018 verkehren versuchsweise mehr Busse der Autokurse Oberthurgau (AOT) in der Region. Sowohl auf der Linie 940 (Amriswil–Romanshorn–Arbon) als auch auf der Linie 941 (Amriswil–Arbon) gibt es einen durchgängigen Stundentakt am Wochenende und einen Halbstundentakt zu den Spitzenzeiten werktags. Das bessere Angebot soll den Öffentlichen Verkehr attraktiver machen und deutlich mehr Menschen auf den Bus bringen. Die dreijährige Versuchsphase soll Aufschluss darüber geben, ob die Erwartung erfüllt werden kann.

Der dichtere Fahrplan hat seinen Preis. Die Mehrkosten für den Versuchsbetrieb belaufen sich auf jährlich insgesamt 1,13 Millionen Franken. 377000 Franken übernimmt der Kanton, den Rest steuern die Gemeinden und Städte unter dem Titel Orts- beziehungsweise Regionalverkehr bei, die vom Ausbau des Busangebotes profitieren. Am meisten zahlt Arbon (rund 200000 Franken), aber auch Romanshorn (187000 Franken) und Amriswil (147000 Franken) müssen tief in die Tasche greifen. Mit kleineren Beträgen beteiligen sich Egnach, Hefenhofen, Roggwil und Salmsach. (mso)