Mehrheit hielt sich an Vorschriften

77 Jugendliche aus Weinfelden und Umgebung vergnügten sich am traditionellen Midnight Fun in Weinfelden. Veranstalter und Teilnehmer sind mit dem Ablauf zufrieden.

Rudolf Steiner
Drucken
Spiel und Spass stehen am «Midnight Fun» im Zentrum. (Bild: Rudolf Steiner)

Spiel und Spass stehen am «Midnight Fun» im Zentrum. (Bild: Rudolf Steiner)

weinfelden. Es ist Samstag kurz vor 21 Uhr. Auf dem Platz vor dem Thomas-Bornhauser-Schulhaus in Weinfelden herrscht emsiges Treiben. Alle Jugendlichen haben das gleiche Ziel: Sie wollen am Midnight Fun teilnehmen, den die Gemeinde Weinfelden, die Weinfelder Schulen und der Verein Jugend und Freizeit seit drei Jahren anbieten. An der Eingangstür hat sich der vierzehnjährige Sekundarschüler Fatih Yldiz eingerichtet. Er ist an diesem Abend als Juniorcoach im Einsatz und für die Eingangskontrolle zuständig.

Im Foyer steht ein kleiner Tisch mit Apfelschnitzen und verschiedenen Getränken. Für diesen Bereich ist an diesem Abend der fünfzehnjährige Mucahit Saygili verantwortlich.

Strenge Vorschriften

Die beiden Freundinnen Mariam Enz und Céline Bröll beschallen an diesem Abend als DJs ihre Kollegen und Kolleginnen mit ihren Lieblingssongs, die sie aufs Handy geladen haben.

Nach einer Viertelstunde ruft der Hauptverantwortliche für diesen Abend, der 38jährige Seelsorger und Prediger Andreas Reifler, die Jugendlichen zu einer Begrüssung zusammen. Er erklärt kurz die Regeln: absolutes Rauchverbot auf dem ganzen Schulgelände, Nachtruhe vor der Turnhalle ab 22 Uhr, Respekt gegenüber den anderen Jugendlichen und sorgfältiger Umgang mit dem Material und den Räumlichkeiten.

Rauchverbot nicht beachtet

In der Turnhalle spielen inzwischen wechselnde Formationen Fussball und Basketball. Der 28jährige Beat Meiler überwacht an diesem Abend das Geschehen, er ist das erstemal als Seniorcoach im Einsatz. Einige Mädchen spielen mit dem Frisbee, im Gang draussen steht neben einem Berg von Schuhen und Turnschuhen ein Töggelikasten, der fast pausenlos besetzt ist.

Es ist kurz vor Mitternacht. Andreas Reifler hat seine Senior- und Juniorcoachs zusammengerufen. «Es ist erfreulich gut gelaufen, 77 Jugendliche aus Weinfelden und Umgebung waren da», resümiert er. Allerdings mussten eine fremde Gruppe älterer Jugendlicher und drei Jugendliche mit polizeilicher Hilfe weggewiesen werden, weil sie sich nicht ans Rauchverbot gehalten hatten.

Aktuelle Nachrichten