Mehr Raum fürs Alterszentrum

Der Verwaltungsrat will das Alterszentrum Weinfelden erweitern. Für zwei Millionen Franken soll der Küchen- und Bürobereich erweitert werden. Sanierungen der bestehenden Räume sind abgeschlossen.

Mario Testa
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Geschäftsführer Markus Preising und Sara Zurlo, Fachfrau Gesundheit, freuen sich über den zusätzlichen Platz im Stationszimmer. (Bild: Mario Testa)

Geschäftsführer Markus Preising und Sara Zurlo, Fachfrau Gesundheit, freuen sich über den zusätzlichen Platz im Stationszimmer. (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. «Wir haben wieder mehr Platz für gute Arbeitsabläufe», sagt Markus Preising, Geschäftsführer des Alterszentrums Weinfelden. «Gewisse Räume waren zuvor noch im ursprünglichen Zustand, also 40 Jahre lang nicht saniert worden.» Drei Stationszimmer, der Coiffeursalon und die Toiletten im Erdgeschoss präsentieren sich nun im neuen Look. Eine halbe Million Franken liess sich der Verwaltungsrat die Sanierung kosten, rund viermal soviel Geld investiert er dieses Jahr in einen neuen Anbau.

Mehr Essen für ausser Haus

Die Küche und der Bürotrakt beim Haupteingang sind für die heutigen Ansprüche des Alterszentrums zu klein. «Unser Zentrum wächst, besonders nimmt auch die Arbeit für den externen Mahlzeitendienst zu», sagt Preising. Deshalb sollen Ende Mai die Bagger auffahren und die Baugrube für eine vergrösserte Küche direkt neben dem bestehenden Gebäude ausheben. Der darunter liegende Keller schafft Platz für die Haustechnik.

«Die rechtlichen Voraussetzungen für den Anbau wurden schon 2005 geschaffen», sagt Heidi Güttinger, Präsidentin des Verwaltungsrats. «Beim Verfassen des Gestaltungsplans wurde bereits eine Fläche für einen eingeschossigen Anbau ausgewiesen.» Zudem würden mit dem Anbau auch weitere Forderungen erfüllt. «Das Treppenhaus kann man künftig direkt ins Freie verlassen und die Büros können wir sinnvoll erweitern.»

Mehr Ferientage fürs Personal

Die Angestellten des Alterszentrums betreuen Seniorinnen und Senioren in den 109 Pflegeplätzen und 20 Alterssiedlungswohnungen des Alterszentrums. Das Personal hat vom Verwaltungsrat drei zusätzliche Ferientage zugesprochen bekommen.

Auch Markus Preising unterstützt diese Massnahme, auch wenn sie für seine Planung eine Herausforderung ist. «Ich weiss, was betrieblich möglich und nötig ist, daher die drei Tage. Die Mitarbeiter haben die zusätzliche Erholung verdient, auch die Belastungen und Anforderungen an sie steigen», sagt der Geschäftsführer. «Ich finde es ein schönes Bekenntnis des Verwaltungsrats zum Personal.»

Abschluss im Dezember

Der eingeschossige Anbau soll im Sommer und Herbst erstellt werden und noch dieses Jahr fertig sein. «Wir wollen die neue Küche noch im Dezember in Betrieb nehmen», sagt Preising. Während der Umbauphase werde die Küche zwischenzeitlich in Containern untergebracht. Den Anbau finanziere das Zentrum ohne Zuschüsse, mit Eigenmitteln und Krediten.

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