Mehr Platz für Weitsicht-Besucher

MÄRSTETTEN. Die Gemeinde Märstetten erweitert den Parkplatz bei der Mehrzweckhalle Weitsicht. Dank der Kapazitätsverdoppelung haben künftig rund 120 Fahrzeuge Platz. Das Land mietet die Gemeinde von der Katholischen Kirchgemeinde Weinfelden.

Mario Testa
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Gemeinderat Nathanael Huwiler, Projektleiter Hans Meier und Bauführer Fritz Pauli besprechen die Markierungen auf dem neuen Parkplatz. (Bild: Mario Testa)

Gemeinderat Nathanael Huwiler, Projektleiter Hans Meier und Bauführer Fritz Pauli besprechen die Markierungen auf dem neuen Parkplatz. (Bild: Mario Testa)

Gepresster Kies und Sand statt einer Wiese auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern. So präsentiert sich der neue Parkplatz auf der gegenüberliegenden Strassenseite der Mehrzweckhalle Weitsicht in Märstetten. «Bei diesem Belag bleibt es, was noch folgt, sind die Markierungen», sagt Gemeinderat Nathanael Huwiler. «Mit einem festen Belag wäre der Parkplatz bis zu dreimal teurer geworden.» So sind es rund 140 000 Franken, die sich die Gemeinde den Parkplatz kosten lässt. An der Versammlung haben die Märstetter Stimmbürger dem Kredit mit dem Investitionsbudget zugestimmt.

Bisher eine Schlammschlacht

Die 57 Parkfelder sollen künftig verhindern, dass bei grossen Anlässen in der Weitsicht viele Gäste in den Wohnquartieren parkieren. «Wir verdoppeln mit dem neuen Platz die Anzahl Parkplätze», sagt Huwiler. Zwar sei die Wiese früher schon oft als Parkplatz genutzt worden, «aber wenn's geregnet hat, gab das eine riesen Schlammschlacht.»

Das Gebiet heisse nicht umsonst Dümpfel, erklärt Projektleiter Hans Meier. «Es ist eine Senke mit Torf im Untergrund. Daher bleibt hier viel Wasser liegen. Von Zeit zu Zeit wurde der Platz daher zu einem Tümpel.»

Rückhaltebecken für Wasser

Um künftig Überschwemmungen des Platzes entgegenzuwirken, haben die Bauarbeiter ein Rückhaltebecken unter den Belag verbaut. Darin werden bis zu 15 Kubikmeter Regenwasser aufgefangen und dann dosiert der Kanalisation zugeleitet. «Dieses Rückhaltebecken hat preislich nicht viel ausgemacht. Und falls wir den Platz eines Tages doch noch mit einem festen Belag versehen, müssen wir ihn nicht mehr aufreissen», sagt Nathanael Huwiler.